Zwischen Nüchternheit und Zuversicht ordnete Udo Niemetz, Sektionsleiter des SV Luksch Riedau, das Auswärtsspiel beim Union CAB Rainbach/Innkreis in der Bezirksliga West ein. Seine Bilanz: Riedau kontrollierte weite Strecken und erspielte sich ein leichtes Chancenplus, Rainbach verteidigte clever, die Partie blieb fair – im letzten Drittel fehlten jedoch Präzision und Effizienz. Mit Blick nach vorn betonte er, dass an der Chancenverwertung gearbeitet werden müsse.

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Der Tenor des Sektionsleiters war klar: "Riedau hatte mehr vom Spiel. Rainbach hat geschickt verteidigt und wenig zugelassen." Auch im Ballbesitz sah er Vorteile: "Wir hatten ein leichtes Übergewicht beim Ballbesitz." Zudem hob Niemetz die faire Gangart hervor: "Im Großen und Ganzen war es ein faires Spiel ohne hitzige Szenen."
Im Chancenbild registrierte Niemetz ein Plus für seine Mannschaft: Der Rainbacher Torhüter parierte in der zweiten Hälfte einen gefährlichen Abschluss, zudem klärte der Gastgeber dreimal auf der Linie. Früh setzte jedoch Rainbach den Nadelstich: Rumen Kerekov traf in der 20. Minute zur Führung – aus Riedauer Sicht stand es 0:1; zur Pause blieb es beim 0:1. Nach dem Seitenwechsel belohnte sich Riedau für den Aufwand: Jannik Wesner stellte in der 56. Minute auf 1:1 – der Endstand.
Ein wiederkehrendes Muster sah Niemetz auf den Flügeln: "Wir sind gut über die Außenbahnen in die gegnerische Hälfte gekommen, konnten aber den finalen Pass nicht anbringen." Sein Fazit fiel entsprechend aus: "Pauschallob an beide Mannschaften – es war eine Mannschaftsleistung." Für die kommenden Aufgaben ist die Marschrichtung klar: Die Chancenverwertung gehört ausgebaut, mit mehr Konsequenz im letzten Drittel.