Derby-Atmosphäre in der Bezirksliga West: Zwischen SV Luksch Riedau und SV Ritterbräu Neumarkt/Pötting entwickelte sich ein intensives Duell mit wenigen klaren Möglichkeiten, viel Laufarbeit und starker Kulisse. Trainer Rudolf Parzermair hielt ein Remis für gerecht, lobte die sehr guten Platzverhältnisse und hob Riedaus gefährliche Eckbälle hervor. Kontroversen blieben aus – im Fokus steht für ihn die Serie von vier Siegen ohne Gegentor, die seine Mannschaft weiter bestätigen will.

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In seiner Analyse blieb Parzermair nüchtern: Es gab nur wenige Strafraumaktionen, „ein, zwei Chancen auf jeder Seite“. Das passte zum zähen Spielverlauf, in dem beide Teams viel gegen den Ball arbeiteten. Zur Pause stand es folgerichtig 0:0.
Ein roter Faden: Riedau kam zu vielen Eckbällen und blieb dabei stets brandgefährlich. Die Entscheidung fiel dennoch erst spät aus dem Spiel heraus – und aus Sicht von Neumarkt/Pötting: In der 84. Minute traf Petr Pasecky zum 1:0. In einem engen, laufintensiven Derby genügte dieser Moment, um die drei Punkte mitzunehmen.
Parzermair lobte die Rahmenbedingungen: Der Platz war sehr gut bespielbar, die Zuschauerkulisse dem Derby würdig. Strittige Szenen sah er keine; der Fokus lag auf Stabilität und Disziplin. Für die kommenden Wochen gibt der Trainer die Marschroute vor: „Wir haben zuletzt vier Spiele gewonnen und dabei jedes Mal zu null gespielt – das wollen wir bestätigen. Spiel für Spiel, Woche für Woche.“