Spielberichte

SV Hargassner Weng – Trainer Richard Tusori: „Ein Remis wäre gerecht gewesen“

SV Weng
Union Natternbach

Nach dem Heimauftritt des SV Hargassner Weng in der Bezirksliga West gegen Union IKUNA Natternbach zeichnete Richard Tusori das Bild eines schnellen, intensiven Spiels auf Augenhöhe. Sein Team setzte die Vorgaben diszipliniert um, doch individuelle Fehler, ungenutzte Ausgleichschancen und ein Quäntchen Pech gaben am Ende den Ausschlag. Tusoris Fazit: Die Partie war ausgeglichen, die entscheidenden Momente nutzte der Gegner. Beim Ballbesitz sah er nur minimale Vorteile für seine Mannschaft.

Fußballspieler legt sich den Ball auf

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Ein Duell auf Augenhöhe – und doch gekippt

„Zwei gute Mannschaften haben gegeneinander gespielt. Leider haben wir ein paar individuelle Fehler gemacht, die Natternbach ausgenutzt hat – deshalb haben wir verloren. Aus meiner Sicht wäre ein Unentschieden gerecht gewesen, aber so ist der Fußball“, resümierte Tusori. Tempo und Intensität hob er klar hervor: „Es war eine sehr gute Partie von beiden Seiten – mit hohem Tempo, hoher Intensität und vielen Umschaltmomenten. Wir hatten etwas Pech, das Glück war heute eher auf Seiten von Natternbach.“

Schlüsselphasen, Chancen und Effizienz

In den entscheidenden Szenen zeigte sich Natternbach eiskalt: Vasyl Khimich traf früh zum 0:1 (10.) und legte unmittelbar nach der Pause das 0:2 nach (48.). Weng blieb dran und kam durch Samuel Kobler zum 1:2-Anschluss (83.), ehe Manuel Pichler in der Nachspielzeit mit dem 1:3 (94.) alles klar machte. Tusori ordnete die Wendepunkte so ein: „Wir haben individuelle Fehler gemacht und daraus Gegentore bekommen. Auf der anderen Seite konnten wir die Fehler von Natternbach nicht nutzen. Wir hatten Chancen zum Ausgleich, haben sie aber liegen lassen – und dann wieder einen Fehler gemacht, der zum nächsten Tor geführt hat.“

Taktik, Ballbesitz und Lob für den Gegner

Zur Statik der Partie sagte Tusori: „Vielleicht hatten wir ein wenig mehr Ballbesitz, insgesamt war es aber nahezu ausgeglichen. Wir haben mehr Druck gemacht, Natternbach eher auf Konter gelauert.“ Mit der Disziplin war der Coach zufrieden: „Meine Spieler haben die taktischen Vorgaben diszipliniert umgesetzt.“ Den Gegner hatte man grundsätzlich so erwartet: hinten stabil, vorne mit technisch starken Akteuren. Im letzten Drittel fehlte Weng hingegen die nötige Effizienz. Personell wog ein Ausfall spürbar: „Mein linker Innenverteidiger hat gefehlt – das war sichtbar, sowohl in der Verteidigungslinie als auch im Spielaufbau.“ Ein Sonderlob ging an das Gespann: „Das Schiedsrichter-Team – alle drei – hat eine sehr gute Leistung gebracht.“

Bezirksliga West: SV Weng : Natternbach - 1:3 (0:1)

  • 94
    Manuel Pichler 1:3
  • 83
    Samuel Kobler 1:2
  • 48
    Vasyl Khimich 0:2
  • 10
    Vasyl Khimich 0:1