Spielberichte

Thomas Stranzinger (Trainer Union IKUNA Natternbach): "Nach der Pause waren wir klar besser"

Union Natternbach
SV Lambrechten

In der Bezirksliga West holte Union IKUNA Natternbach den nächsten Dreier: Gegen SV Bäck Baggerungen Lambrechten gab es ein 3:1. Zwei unglückliche Eigentore von Patrick Redhammer und ein Treffer von Vasyl Khimich stellten auf 3:0, ehe Gergö Kalmar in der Nachspielzeit verkürzte. Trainer Thomas Stranzinger hob den Bruch im Spiel hervor: "In der ersten Halbzeit war Lambrechten besser, nach der Pause waren wir klar besser."

Fußballspieler mit weißen Stutzen, in die Löcher geschnitten sind

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Lambrechten startet besser, Natternbach trifft – 1:0 zur Pause

Die ersten 45 Minuten liefen ganz anders, als es das Endergebnis vermuten lässt. Lambrechten war besser im Spiel, hatte mehr Ballbesitz und drängte die Hausherren phasenweise tief in die eigene Hälfte. Thomas Stranzinger nahm bei seiner Elf vor allem die fehlende Sauberkeit im Ballbesitz wahr: "Wir waren vorne unkonzentriert, daher hatte Lambrechten mehr vom Spiel." Umso wichtiger war die frühe Führung: In Minute 14 lenkte Patrick Redhammer einen scharf hereingespielten Ball unglücklich ins eigene Tor – 1:0 für Natternbach. "Der wichtigste Moment war das 1:0", betonte der Coach, "bis dorthin hatten wir eigentlich überhaupt keine Spielanteile." In der Folge stand Natternbach kompakter, ließ kaum klare Chancen zu und nahm das knappe 1:0 mit in die Kabine. Lambrechten blieb zwar das aktivere Team, belohnte sich vor der Pause aber nicht.

Nach der Pause legt Natternbach zu – Khimich trifft, Redhammer erneut ins eigene Tor

Mit Wiederbeginn kippte die Partie. "Wir sind besser ins Spiel gekommen, waren aggressiver gegen den Ball und hatten dadurch mehr Möglichkeiten", fasste Stranzinger zusammen. Der Führungstreffer gab sichtbar Sicherheit, die Gastgeber setzten nach – und legten das 2:0 nach: In der 65. Minute traf Vasyl Khimich. Kurz darauf hatten die Gäste aus rund 30 Metern ihren gefährlichsten Abschluss, doch der Natternbacher Tormann lenkte den Strich an die Querlatte. "Somit ist das Spiel auf unserer Seite geblieben", sagte Stranzinger – und im direkten Gegenzug fiel die Vorentscheidung: In Minute 73 landete ein weiterer Ball nach einer Aktion über den Flügel unglücklich im eigenen Netz, erneut wurde Patrick Redhammer als Eigentorschütze geführt – 3:0. "Die Tore sind jeweils über den Flügel entstanden", erklärte der Coach. Lambrechten steckte nicht auf und kam in Minute 90+3 durch Gergö Kalmar noch zum 3:1-Anschlusstreffer, mehr war aber nicht drin.

Teamgeist trotz Ausfällen – Lob für Gegner und Unparteiischen, Blick auf die Tabelle

Bei aller Freude über den Sieg hob Stranzinger vor allem den Zusammenhalt hervor: "Besonders gut hat bei uns das Zusammenhalten im Team funktioniert. Wir haben momentan viele verletzte und kranke Spieler. Die, die reinkommen, werden super aufgenommen und machen ihre Arbeit sehr, sehr gut." Gleichzeitig gab es faire Worte für den Gegner: "Die Leistung von Lambrechten war sehr gut – für den aktuellen Tabellenplatz 14 ein richtig guter Gegner." Auch der Unparteiische bekam Anerkennung: "Der Schiedsrichter hat eine tolle Leistung gemacht, da war nichts Spielentscheidendes dabei." Mit dem 3:1 bleibt Union IKUNA Natternbach an der Spitze und steht nach 22 Runden bei 50 Punkten. Der Sieg passt zum großen Ziel für den Saisonendspurt: weiter konsequent punkten, die gute Defensive stützen und aus der Breite des Kaders Antworten finden.

Bezirksliga West: Natternbach : Lambrechten - 3:1 (1:0)

  • 93
    Gergö Kalmar 3:1
  • 73
    Eigentor durch Patrick Redhammer 3:0
  • 65
    Vasyl Khimich 2:0
  • 14
    Eigentor durch Patrick Redhammer 1:0