In der Bezirksliga West feierte der SV Hargassner Weng bei der SPG Raiffeisen Utzenaich/Antiesenhofen einen 3:1-Auswärtssieg. Die Gäste setzten ihren Plan auf dem großen Platz konsequent um und lagen schon zur Pause vorne. Nach dem Doppelpack von Haris Sistek und einer späten Roten Karte war die Sache durch. Trainer Richard Tusori sprach von einer verdienten Vorstellung: "Wir haben uns gut vorbereitet und den Raum genutzt."

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Weng kam mit einer klaren Idee und legte früh die Richtung fest. In Minute 18 traf Anel Jasarevic zum 0:1, damit nahmen die Gäste den Schwung mit und führten zur Pause verdient. Nach dem Seitenwechsel blieb Weng geduldig und legte nach: Haris Sistek stellte in der 66. Minute auf 0:2. Die Heimischen meldeten sich zwar durch Lukas Schneglberger zum 1:2 (78.) zurück, doch Weng antwortete praktisch im Gegenzug – wieder war es Sistek, der zum 1:3 traf (79.). Kurz darauf sah Simun Banovic Rot (80.). Für Tusori war damit der Deckel drauf: "Nach dem 3:1 und der Roten wusste ich, die drei Punkte sind im Sack." Zuvor hatte er den Plan erklärt: "Wir wussten, welches System Utzenaich spielt. Der Platz ist sehr groß, das wollten wir ausnutzen."
Der Weng-Coach hob die Vorbereitung und die klare Linie hervor. "Wir haben uns die ganze Woche genau darauf eingestellt und uns heute spielerisch sehr gut präsentiert. Der Sieg ist verdient." Besonders in Halbzeit eins sah Tusori viele richtige Ansätze: "Wir hatten zwei, drei gute Aktionen über links, in der Mitte haben wir aber die falsche Entscheidung getroffen." Entscheidend sei gewesen, dass seine Mannschaft stabil blieb: "Offensiv waren wir bemüht und hinten haben wir konsequent verteidigt." Als größte Stärke nannte er die Basics: "Unsere Stärke war heute die Einstellung und der Wille. Wir hatten wieder mehr Lösungen und mehr Selbstvertrauen als zuletzt." Trotzdem sieht er Luft nach oben: "Wir müssen am Ball noch ruhiger werden und noch klarere Aktionen finden. Es ist Kopfsache – mit klarem Kopf können wir viel Fußball spielen."
Tusori betonte fair den Einsatz der Heimischen: "Der Gegner hat bis zur 90. Minute gekämpft." Am Ende habe allerdings sein Team die Trümpfe in der Hand gehabt: "Wir waren läuferisch und taktisch die bessere Mannschaft." Auch die Schiedsrichter bekamen ein positives Zeugnis: "Die Schiedsrichter haben eine sehr gute, konsequente Leistung gebracht. Sie waren immer gut positioniert." In der Tabelle untermauert Weng damit Rang sechs (32 Punkte), Utzenaich/Antiesenhofen bleibt auf Platz elf (24). Für die Gäste ist der Auswärtssieg mehr als nur ein Dreier – er gibt Sicherheit für die nächsten Wochen. Tusori fasste zusammen, wohin die Reise gehen soll: "Wir arbeiten so weiter und wollen das Selbstvertrauen mitnehmen."