Spielberichte

Wolfgang Felber (USV Eggelsberg/M., Trainer): "Eiskalt in der Schlussphase zugeschlagen"

SV Lambrechten
USV Eggelsberg/M.

In der Bezirksliga West feierte der USV Raiffeisen Eggelsberg/Moosdorf beim SV Bäck Baggerungen Lambrechten einen 2:1-Auswärtssieg. Philipp Felber traf kurz vor der Pause und spät zum Sieg, dazwischen glich Dejan Resanovic aus. Trainer Wolfgang Felber sprach von einem "offenen Schlagabtausch" und lobte vor allem die Kompaktheit seiner Mannschaft. "Wir haben in der Schlussphase eiskalt zugeschlagen", sagte er – und sprach zugleich vom ersehnten ersten Auswärtssieg, den sein Team sich mit viel Wille und enger Kommunikation erarbeitet habe.

Rote Schalensitze einer Fußballtribüne

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Später Felber-Doppelpack entscheidet intensives Duell

Beide Teams starteten vorsichtig, das bestätigte auch Eggelsbergs Coach: "Es war ein offener Schlagabtausch, aber in den ersten dreißig Minuten eher verhalten." Kurz vor der Pause setzten die Gäste das erste Ausrufezeichen: In der 43. Minute stellte Philipp Felber auf 0:1 – laut Wolfgang Felber per Distanzschuss. Nach dem Seitenwechsel ging es rauf und runter. Lambrechten kam in Minute 70 durch Dejan Resanovic zum Ausgleich, ein sehenswerter Treffer, den der Trainer als "wunderschön" beschrieb. Weil die Hausherren im Abstiegskampf unbedingt drei Punkte wollten, warfen sie spürbar viel rein – genau da blieb Eggelsberg cool. In der 87. Minute schlug Philipp Felber erneut zu und fixierte mit seinem Doppelpack den 1:2-Auswärtssieg.

"Kompakt hinten, Nadelstiche vorne" – Felbers Blick auf die eigene Leistung

Wolfgang Felber führte den Sieg klar auf das Gesamtpaket zurück: "Ausschlaggebend war die mannschaftliche Leistung – sehr kompakte Defensivarbeit und vorne Nadelstiche mit guten individuellen Aktionen und schönen Toren." Was seine Elf an diesem Abend besonders stark machte, fasste er so zusammen: "Die größte Stärke war die Kommunikation. Jeder hat für jeden gekämpft, und der Wille war da, endlich den ersten Auswärtssieg zu feiern – das hat man gesehen." Trotz der Freude blieb er realistisch und verwies auf die Lage im Kader: "Es ist gerade nicht leicht, wir haben viele Verletzte und Gesperrte. Umso mehr muss man die Jungs loben, die reingerutscht sind und abgeliefert haben. Da gibt’s ein Pauschallob für die ganze Mannschaft."

Respekt für Lambrechten, Lob für das Schiri-Team – und der Blick nach vorne

Der Coach nahm auch den Gegner fair mit ins Bild: "Lambrechten wollte heute unbedingt die drei Punkte, das hat man gemerkt. Sie haben als Mannschaft gut gearbeitet. Am Ende waren wir der glückliche Sieger und wünschen ihnen alles Gute im Abstiegskampf." Passend zum körperbetonten, aber ordentlichen Spielverlauf attestierte er dem Gespann eine saubere Arbeit: "Die Schiedsrichterleistung war solide. Es war schwer zu pfeifen, sie haben gut kommuniziert. Es war ein ruhiges Spiel mit wenigen Karten." In der Tabelle steht Eggelsberg nach Runde 23 bei 34 Punkten auf Rang vier, Lambrechten hält bei 19 Zählern und steckt weiter unten drin. Für die Felber-Elf gilt es nun, den Auswärtsschwung mitzunehmen – mit Kompaktheit, klarer Ansprache und dem Mut, vorne eiskalt zuzuschlagen.

Bezirksliga West: Lambrechten : Eggelsb.-M - 1:2 (0:1)

  • 87
    Philipp Felber 1:2
  • 70
    Dejan Resanovic 1:1
  • 43
    Philipp Felber 0:1