Nach einer perfekten Saison mit dem „(kleinen) Double“ aus Landesliga-Championat und Sieg im Voest-Alpine- Ladies Cup sprach das Ligaportal mit Erfolgstrainer Helmut Brandl:
Ligaportal: Helmut, mit dem 6:1 (2:1) bei Aspach Wildenau habt Ihr am Pfingstsamstag den Titel fixiert, verleihen Euch die saisonalen Erfolge „die 2. Luft“ für das Finale?
Helmut Brandl: „Das war ein wichtiger Sieg in Aspach, denn in den beiden letzten Spielen kann ich jetzt auch Spielerinnen einsetzen, die bisher nicht so oft zum Zug kamen. Ich werde natürlich mit „Augenmaß“ rotieren, denn die Zuschauerinnen sollen schon ansehnliche Spiele geboten bekommen. Gleichzeitig sind diese Partien schon die ersten „Vorbereitungsspiele“ auf die Herbstmeisterschaft“.
Nora Hetzmannseder ist der Titel als Torschützenkönigin auch nicht mehr zu nehmen, Ihr kommt ja aus den Feiern gar nicht mehr heraus?
„Soviel ich weiß, stehen diverse Auslandsurlaube bei den Mädels auf dem Programm, Pool-Party, Traktorausfahrten usw…. usf. , an Festivitäten wird es in diesem Sommer nicht fehlen!“
Hast Du damit gerechnet, dass Euch TRUCKCENTER Altenfelden so lange an der Spitze fordert?
„Eigentlich schon, aber nach dem Hinspiel, das wir dezimiert mit 1:2 verloren, war uns schon klar, wie wir gegen sie spielen müssen, um erfolgreich zu sein. Ihren Angriffs-Spiel mit 3, 4 schnellen Spitzen haben wir dann erfolgreich unterbunden und das Rückspiel klar mit 2:0 gewonnen“.
Jetzt steigt Ihr gemeinsam in die höchste Liga OÖ auf, Derbies sind also garantiert?
„Wenn es bei Platz 2 für sie bleibt, natürlich, sollte die SPG Wallern/Krenglbach den Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga schaffen, würde bei einer zukünftigen 10-er Landesliga auch noch der Dritte aufsteigen!“
Dass Ihr heuer die „Generalprobe“ mit Erfolgen gegen die höherklassigen Teams der LT1-O.Ö.- Liga alle für Euch entschieden habt, wird Euch sicher zusätzlich motivieren?
„In Pflicht- oder Aufbauspielen haben wir außer der SPG Wallern/Krenglbach und den LASK--Juniors gegen alle Teams gewonnen. Vielleicht ist es für uns sogar dort „leichter“ als in der Landesliga zu spielen, weil wir die Teams schon kennen und kürzere Entfernungen zu den Matches zurücklegen müssen.“
2022/2023 seid Ihr nach 1 Jahr Zugehörigkeit sehr knapp, nämlich punktegleich mit dem Vorletzten, SV Windischgarsten, aber wegen des schlechteren Torverhältnisses, wieder abgestiegen, was ist diesmal anders?
„Nach einem „Durchmarsch“ sind wir von der Frauenklasse über die LL direkt in die höchste Spielklasse aufgestiegen. Bis dahin hatten uns alle unterschätzt, aber wir waren fußballerisch noch nicht reif genug für „oben“. Seither sind maßgebliche Verstärkungen dazu gekommen, das Team ist gereift, wir spielen derzeit sicher einnen besseren Fußball, die Frauen sind im besten Fußballerinnen-„Alter“!
Müsst Ihr jetzt „Abgänge“ kompensieren, sind „Wechsel“ zu erwarten?
„Nein, das Team bleibt unverändert, eventuell ergänzen uns noch Zugänge und bei unseren „Juniorinnen“ arbeitet auch die Zeit für uns!“
Dein persönlich schönstes Erlebnis in dieser Saison, die Euch einige Höhepunkte beschert hat?
„Sicher der Einzug ins Finale des Voest-Alpine-Ladies-Cups durch den Halbfinal-Sieg gegen die SPV Kematen-Piberbach/Rohr in Neuhofen, weil ich als einziger schon vor der Saison auf diesen Vorstoß getippt habe!“
Morgen Sonntag, empfängt Ihr ab 14.00 Uhr den Fixabsteiger ASKÖ LSC Linz in der HOGA-Arena?
„Für uns ein ganz normales Spiel, bei dem wir den Zuschauerinnen eine gute Partie bieten wollen als Belohnung für ihre Treuer während der ganzen Saison.
Anschließend wird der Meisterteller überreicht und für einen gemütlichen Ausklang gesorgt. Dann sammeln wir Kräfte für das letzte Spiel am Mittwoch, 3. Juni, um 19.30 Uhr im Antiesenstadion gegen die Gastgeber SPG Antiesenhofen / SV Oberbank Ried / Weilbach. Dieses Team ist äußerst spielstark, ähnelt stark dem TSV Ottensheim und glänzt in spielerischer Hinsicht“.
Vielen Dank für Deine Infos, ich wünsche Euch noch Kraft für das Finish!
Absage:
Freitag, 29.05.2026 | 19:30 Uhr
SPG Antiesenhofen / SV Oberbank Ried / Weilbach---Union Aspach - Wildenau
Wegen „Personalmangel“ wurde das Spiel von den Gästen abgesagt und dürfte mit 3:0 zugunsten der Gastgeberinnen strafverifiziert werden.
Helmut Pichler