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„Das 2:1 war entscheidend“ – Union Naarn nimmt nach kompakter Leistung drei Punkte aus Marchtrenk mit

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SC Marchtrenk
DSG Union Naarn

In der Landesliga Ost hat der SC Marchtrenk am Freitagabend gegen die DSG Union Metallbau Blauensteiner Naarn mit 1:2 verloren. Für die Gäste war es ein Erfolg, den Sportchef Dominik Tauber vor allem auf den Auftritt seiner Mannschaft gegen den Ball zurückführte. „Die Leidenschaft war einfach der Schlüssel zum Erfolg“, sagte Tauber nach einer Partie, in der Naarn aus seiner Sicht insgesamt die besseren Chancen hatte.

Spieler rutscht mit Ball auf Rasen

Image by Jörg Struwe from Pixabay

Naarn übernimmt früh die Kontrolle

Tauber beschrieb den Auftritt seiner Mannschaft von Beginn an als sehr konzentriert und mit einem klaren Plan. „Unsere Mannschaft ist sehr gut ins Spiel reingestartet. Wir haben von Anfang an eigentlich die Kontrolle übernommen, haben uns die ein oder andere Chance erarbeitet“, sagte der Sportliche Leiter. Diese Phase mündete nach 19 Minuten auch in die Führung. Nach seiner Schilderung stand am Anfang der Szene ein missglückter Abschlag des Marchtrenker Tormanns, der einen Naarner Spieler anschoss. Von dort sprang der Ball weiter, ein Gäste-Spieler ging in den Strafraum und wurde laut Tauber dort gefoult. Den fälligen Elfmeter verwertete Valentyn Plutenko zum 0:1. Für Naarn war das die Bestätigung eines Starts, den Tauber insgesamt als klar gelungen einordnete.


Ausgleich nach der Pause, aber Naarn bleibt im Spiel

Mit dem 0:1 ging es auch in die Kabinen, doch kurz nach Wiederbeginn kam Marchtrenk zurück. Dieter Oleinek erzielte in der 50. Minute das 1:1 und brachte damit wieder Spannung in die Partie. Genau diese Phase hob Tauber später als besonders heikel hervor. „Das Entscheidende war sicher dann das Tor zum 2:1, weil da ist das Spiel sicher ein bisschen auf der Kippe gestanden“, sagte er. Man habe in dieser Phase gespürt, „wer den nächsten Treffer macht, der wird das Spiel dann auch gewinnen“. Dass Jakub Rusnak in der 74. Minute tatsächlich diesen Treffer für Naarn setzte, passte aus Sicht der Gäste in den gesamten Verlauf. Tauber sprach davon, dass sein Team den Sieg „ein bisschen mehr wollte“ und über die 90 Minuten auch die besseren Möglichkeiten hatte.

Kompakt, leidenschaftlich und diesmal wieder stabil

Den Kern des Erfolgs machte Tauber weniger an einer einzelnen Offensivaktion fest, sondern an der mannschaftlichen Geschlossenheit. „Was besonders gut funktioniert hat, war einfach, dass wir im Gegensatz zu den letzten zwei Spieltagen wieder sehr kompakt aufgetreten sind, wirklich als Mannschaft mit viel Leidenschaft verteidigt haben“, erklärte er. Gerade dieser Punkt zog sich aus seiner Sicht durch den ganzen Abend. Marchtrenk habe man angemerkt, „dass die Saison sicher noch nicht ganz so nach Wunsch verläuft“. Die Gastgeber hätten sich zunächst darauf konzentriert, hinten gut zu stehen und dann offensiv Nadelstiche zu setzen. „Aber das ist uns sehr gut gelungen, dass wir das unterbinden konnten“, sagte Tauber. So entstand das Bild einer Partie, in der Naarn nicht alles spielerisch glänzend löste, aber über weite Strecken die wichtigeren Dinge richtig machte.

Drei Punkte als Schritt nach vorne

Ganz ohne Verbesserungsbedarf wollte Tauber den Auftritt dennoch nicht stehen lassen. „Luft nach oben ist einfach, dass wir hin und wieder noch ein bissl ruhiger agieren müssen und technisch vielleicht ein bissl sauberer Fußball spielen müssen“, sagte er. Gerade deshalb dürfte dieser Sieg für die Union Naarn auch wertvoll sein, weil er nicht nur auf individueller Klasse beruhte, sondern auf Kompaktheit, Konsequenz und einer stabilen Gesamtleistung. Die Leistung von Schiedsrichter Krassnitzer bewertete Tauber im Übrigen nüchtern: „Im Großen und Ganzen war die Leistung sicher in Ordnung.“ Unter dem Strich blieb damit ein 2:1-Auswärtssieg, den die Gäste Schritt für Schritt auf ihre Seite zogen und den Tauber klar einordnete: „Der Sieg geht sicher in Ordnung.“

Landesliga Ost: SC Marchtrenk : Union Naarn - 1:2 (0:1)

  • 74
    Jakub Rusnak 1:2
  • 50
    Dieter Oleinek 1:1
  • 19
    Valentyn Plutenko 0:1