In der Landesliga Ost hat sich ASKÖ Steinbach Schwertberg am Samstag gegen SV Gallneukirchen mit 0:3 geschlagen geben müssen. Aus Sicht von Gallneukirchen-Trainer Michael Mehlem war der Auswärtssieg auch in dieser Höhe verdient, weil seine Mannschaft das Spiel von Beginn an kontrollierte, in der ersten Hälfte drei Mal zuschlug und sich nach seiner Einschätzung sogar noch deutlicher hätte belohnen können.

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Gallneukirchen hatte die Partie nach Aussage von Michael Mehlem von Beginn an im Griff und legte schon vor der Pause den Grundstein für den Auswärtssieg. In der 23. Minute brachte Jan Pschernig die Gäste mit 1:0 in Führung, nur sechs Minuten später erhöhte Fabian Pühringer auf 2:0. Noch ehe Schwertberg in die Halbzeit kam, folgte in der 36. Minute auch noch das dritte Tor durch Burak Katar. Der 0:3-Pausenstand passte damit genau zu dem Eindruck, den der Gallneukirchner Trainer vom Spiel hatte. „Wir sind heute die dominantere Mannschaft gewesen, haben ganz verdient gewonnen“, sagte Mehlem und ergänzte, dass der Erfolg aus seiner Sicht „noch wesentlich höher“ hätte ausfallen können.
Mehlem machte den Unterschied vor allem an der geschlossenen Mannschaftsleistung fest. Für ihn war Gallneukirchen nicht nur vor dem Tor gefährlicher, sondern auch in der Arbeit gegen den Ball klar besser. „Wir waren in der Defensive besser, wir waren in der Offensive besser, haben das Spiel unter Kontrolle gehabt und auch dominiert“, sagte der Trainer. Ähnlich fiel auch seine Analyse über das eigene Spiel mit Ball aus: „Wir haben sehr gut gegen den Ball gespielt, waren auch mit dem Ball dominant, haben Abschlüsse gesucht.“ Trotz des klaren Resultats sah er aber auch noch Luft nach oben. Gerade die Chancenverwertung war für ihn ein Punkt, der bei aller Zufriedenheit nicht ganz passte. Mehlem sprach davon, dass seine Mannschaft noch „drei, vier Tore mehr“ machen hätte können und vor dem Tor teilweise zu unglücklich agierte.
Der Gallneukirchner Coach war überzeugt, dass seine Elf mit dieser Leistung so oder so gewonnen hätte. Entscheidend war für ihn vielmehr, dass seine Mannschaft dem Gegner kaum Möglichkeiten gab, noch einmal ins Spiel zurückzufinden. „Wir waren spielerisch besser. Wir waren am Ball besser. Wir haben das in allen Linien besser gemacht als der Gegner“, fasste Mehlem zusammen. So blieb es nach den drei Treffern vor der Pause bis zum Schluss beim 3:0, dazu kam aus Gallneukirchner Sicht noch ein weiterer wichtiger Punkt: die Null stand. Für Mehlem rundete genau das den Auftritt ab, weil seine Mannschaft nicht nur effektiv genug war, um früh davonzuziehen, sondern hinten auch nichts mehr anbrennen ließ.