In der Landesliga Ost hat sich der USV St. Ulrich am Samstagnachmittag mit 4:1 gegen den SV HAKA Traun durchgesetzt. St. Ulrich bekam das Spiel nach der Führung immer besser in den Griff. Nach ausgeglichener Anfangsphase legten die Gastgeber noch vor der Pause vor, zogen kurz nach dem Seitenwechsel auf 3:0 davon und brachten den Heimsieg schließlich souverän ins Ziel.

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30 Minuten war es eine ausgeglichene Partie mit wenig Torchancen auf beiden Seiten“, sagte der Trainer. Vieles spielte sich zunächst zwischen den Strafräumen ab, klare Möglichkeiten blieben rar. Die erste nennenswerte Aktion gehörte dennoch St. Ulrich, als ein Eckball an der Stange landete. Erst in der 38. Minute kam Bewegung in die Partie. Nach einer Spielverlagerung auf Lorenz Egger brachte dieser den Ball scharf ins Zentrum, wo Mihajlo Mackic zum 1:0 vollendete. Und weil die Gastgeber danach dranblieben, fiel noch vor der Pause das 2:0: In Minute 43 erhöhte Laurenz Ahrer und brachte seine Mannschaft damit mit einem klaren Vorteil in die Kabine.
Direkt nach dem Seitenwechsel legte St. Ulrich noch einmal nach. Ein abgefälschter Ball wurde von Kapitän Norbert Schmid per Kopf zum 3:0 verwertet, damit war die Partie in eine ganz klare Richtung gekippt. Zwar kam Traun durch Amar Kadic in der 50. Minute noch auf 3:1 heran, doch nachhaltig ins Wanken geriet der Heimsieg nicht mehr. „Im Großen und Ganzen war es ein klarer Sieg von uns“, sagte Milot. Den Schlusspunkt setzte schließlich Maximilian Dutzler, der in der 84. Minute einen Foulelfmeter zum 4:1 verwandelte.
Milot begründete den Erfolg nicht nur mit den vier Toren, sondern vor allem mit der gesamten Herangehensweise seiner Mannschaft. „Es war eine überzeugende Leistung. Wir ließen defensiv wenig zu und hatten das Spiel gut im Griff, so Milot. Ganz ohne Kritikpunkt wollte er den Nachmittag aber nicht abhaken. „Das Spiel hätte noch höher ausfallen müssen. Das ist das einzige, was ich der Mannschaft vorwerfen kann", sagte er. Mit dem 4:1 hält der USV St. Ulrich nach sieben Runden nun bei neun Punkten – und nimmt aus diesem Spiel vor allem mit, dass Geduld, Kompaktheit und eine gute Reaktion nach dem 1:0 diesmal den Unterschied gemacht haben.