In der Landesliga Ost hat sich der SK St. Magdalena am Freitagabend mit 3:1 gegen den SC Marchtrenk durchgesetzt und laut Co-Trainer Daniel Mayrhofer einen „verdienten Sieg“ eingefahren. Nach torloser erster Hälfte brachte Pascal Dochnal die Gastgeber mit einem Doppelpack auf Kurs, ehe Marchtrenk noch einmal verkürzte. Den Schlusspunkt setzte erneut Dochnal, während Mayrhofer den Ausschlag auch darin sah, dass seine Mannschaft „alles reingeworfen“ und die Flanken der Gäste gut verteidigt habe.

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay
Zur Pause war die Partie noch offen, weil beide Teams ohne Treffer in die Kabinen gingen. Das 0:0 nach 45 Minuten zeigt, dass sich St. Magdalena den Abend erst nach und nach auf seine Seite holte. Genau so ordnete es Mayrhofer auch ein, als er nach dem Schlusspfiff schlicht von einem „verdienten Sieg“ sprach. Richtig Bewegung kam dann nach dem Seitenwechsel hinein. In der 53. Minute brachte Pascal Dochnal die Gastgeber mit 1:0 in Führung, nur drei Minuten später legte er das 2:0 nach. Damit hatte St. Magdalena das Spiel zunächst klar in die gewünschte Richtung gelenkt. Ganz erledigt war die Aufgabe damit aber noch nicht, weil Dibran Rrahmani in der 63. Minute für Marchtrenk auf 2:1 verkürzte und die Partie wieder enger machte. Dass am Ende trotzdem ein 3:1 auf der Anzeigetafel stand, lag daran, dass St. Magdalena bis zum Schluss dranblieb. In der Nachspielzeit machte Dochnal mit seinem dritten Treffer den Deckel drauf.
Mayrhofer machte nach dem Spiel keinen Hehl daraus, wem ein großer Teil dieses Erfolgs zu verdanken war. „Pascal Dochnal war unser Hattrick-Hero“, sagte der Co-Trainer und brachte damit die auffälligste Personalie des Abends sofort auf den Punkt. Er beließ es aber nicht bei der bloßen Nennung der drei Tore, sondern schilderte auch, dass Dochnal schon davor immer wieder gefährlich war. „Bei zwei Standardsituationen war leider Aluminium dabei, aber dann hat er sich mit einem Supertor belohnt“, sagte Mayrhofer. Auch diesen Nachsatz ordnete er ein: „Natürlich war auch Glück dabei, aber verdient.“ Für ihn war das Spiel deshalb nicht nur eine Geschichte eines Dreierpacks, sondern auch eine Frage des gesamten Auftretens seiner Mannschaft. „Wir haben mit super Ehrgeiz gespielt, eine super Mannschaftsleistung gezeigt und bis zum Schluss gekämpft. Aktuell gibt es keine Luft nach oben, die Mannschaft holt alles raus“, sagte Mayrhofer. Gerade diese Mischung aus Effizienz vorne und großer Bereitschaft im gesamten Team war aus seiner Sicht der Kern des Heimsiegs.
Bemerkenswert war, dass Mayrhofer trotz des Heimsiegs auch für den Gegner klare Worte der Anerkennung fand. Der SC Marchtrenk sei „ein super Gegner“ gewesen, dazu „eine super spielerische Mannschaft“ mit „super Zwischenstationen, super Flanken und guter Boxbesetzung“. Gerade deshalb maß er dem eigenen Defensivverhalten große Bedeutung bei. „Wir haben die Flanken verteidigt. Deswegen haben wir verdient gewonnen“, sagte er. Auch bei den Szenen, über die man rund um ein Spiel schnell diskutiert, wollte er nichts künstlich aufmachen. „Die Entscheidungen von Schiedsrichter Schausberger waren gut getroffen“, meinte Mayrhofer und verband das ausdrücklich mit einem Lob an den Unparteiischen. Unter dem Strich blieb für ihn deshalb vor allem ein runder Abend mit einer klaren Botschaft. „Gratulation an die Mannschaft. Neun Punkte aus drei Spielen, die Mannschaft hat sich das mehr als verdient“, sagte der Co-Trainer. Nach diesem 3:1 passt diese Einordnung gut: Der SK St. Magdalena hat seinen Lauf fortgesetzt, vorne einen Mann in Topform gehabt und als Team den Unterschied gemacht.