In der Landesliga Ost hat ASKÖ SV Mauky´s Verfliesung Viktoria Marchtrenk am Freitagabend gegen ASKÖ Steinbach Schwertberg einen 4:1-Heimsieg gefeiert. Trotz des frühen Rückstands ließ sich Marchtrenk nicht aus der Ruhe bringen, schlug rasch zurück und stellte schon vor der Pause die Weichen. Für sportlichen Leiter Rene Knogler war genau diese schnelle Antwort der Moment, der seiner Mannschaft den Weg zu einem verdienten Erfolg geöffnet hat.

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Marchtrenk war nach Knoglers Eindruck von Anfang an das aktivere Team. „Von der ersten bis zur letzten Minute war das ein sehr gutes Spiel von uns“, sagte der sportliche Leiter. Seine Mannschaft habe sofort nach vorne gespielt, schon in den ersten Minuten kleine Torchancen gehabt und gute Offensivaktionen gezeigt. Trotzdem ging Schwertberg in der 9. Minute mit 1:0 in Führung, als Fabian Hofer traf. Marchtrenk ließ sich davon aber nicht bremsen. In der 13. Minute glich Gregor Martinetz aus. Danach blieb die Viktoria am Drücker. Bernd Schörghuber drehte die Partie in der 34. Minute mit einem Traumtor zum 2:1, ehe Anes Sabic kurz vor der Pause das 3:1 nachlegte.
Für Knogler lag genau dort der entscheidende Punkt des Spiels. „Der entscheidende Moment war der schnelle Ausgleich“, sagte er, weil dieser Treffer der Mannschaft sofort gezeigt habe, „dass hier trotz des Rückstandes sehr viel drinnen ist“. Marchtrenk bekam das Spiel danach immer besser in den Griff und überzeugte aus seiner Sicht nicht nur mit vier Toren, sondern auch als geschlossene Einheit. Knogler sprach von einer „absolut starken, kompakten Leistung“, angeführt von einem „überragenden Medi Sulimani“. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Marchtrenk das aktivere Team und ließ hinten wenig zu. Den Schlusspunkt setzte Christopher Hois in der 81. Minute zum 4:1. Für den sportlichen Leiter war der Sieg deshalb nicht nur verdient, sondern auch Ausdruck der klaren Überlegenheit seiner Mannschaft.
Bei aller Zufriedenheit sprach Knogler nach dem Spiel auch einen Punkt offen an. „In der Chancenausbeute herrscht bestimmt noch Luft nach oben. Wir haben zu viel liegen gelassen“, meinte er. Dass Marchtrenk trotz der weiterhin angespannten Personalsituation wieder vier Treffer erzielte, wertete er dennoch als umso höher. „Da kann man nur sehr zufrieden sein und stolz auf die nächsten Wochen blicken“, sagte Knogler, der sein junges Team dafür lobte, dass es „jede Woche wieder zu Bestleistungen“ komme, mit Sicherheit auch ein Faktor ist das Trainerteam rund um Cheftrainer Almir Orascancin, das passt einfach perfekt. Der sportliche Leiter sah seine Mannschaft gegen Schwertberg „nahezu zu jeder Zeit“ überlegen und hob hervor, dass sie spielerisch, kämpferisch und auch defensiv sehr stark auftrat. Mit dem 4:1 hält Marchtrenk nach acht Runden bei 18 Punkten und bleibt damit in der Spitzengruppe.