In der Landesliga Ost hat der SC eMoC Hörsching am Dienstagabend gegen den Ennser Sportklub mit 0:3 verloren. Aus Sicht des Aufsteigers war der Unterschied früh zu sehen. Gerhard Hofmann sprach von einer Partie, in der seine Mannschaft „mit dem Anpfiff viel besser im Spiel“ gewesen sei. Die Ennser legten schon vor der Pause den Grundstein, blieben danach am Drücker und ließen den Gastgebern laut Hofmann „eigentlich keine nennenswerte Torchance“. Unter dem Strich stand damit ein Auswärtssieg, den der Obmann-Stellvertreter als nahezu komplett gelungenen Auftritt einordnete.
Was Hofmann mit diesem klaren Urteil meinte, zeigte sich schon in der Anfangsphase. Bereits in der 5. Minute brachte Adis Hrbatovic die Gäste mit 1:0 in Führung. Hofmann beschrieb diese Szene als „eine schnelle Kombination von der linken Seite und in der Mitte gut und trocken abgeschlossen“ und sprach von „sauberem Fußball, wirklich gut gespielt“. Damit war der Ton für den restlichen Abend gesetzt. Enns hatte früh die Kontrolle und ließ nach dieser Führung nicht locker. In der 23. Minute erhöhte Ibrahim Asani auf 2:0, womit der Vorsprung auch auf der Anzeigetafel deutlich wurde. Zur Pause lagen die Ennser verdient vorne, weil sie laut Hofmann von Beginn an das aktivere und klar bessere Team waren.
Der zweite wichtige Punkt in Hofmanns Analyse war die Art, wie seine Mannschaft zu diesem Sieg gekommen ist. „Wir waren von Anfang an dominierend, haben dem Gegner keinen Raum und keinen Platz gelassen“, sagte er. Besonders hob er dabei das Pressing, die Kombinationen, die Schnelligkeit, die Passgenauigkeit und das Stellungsspiel hervor. Seine Zusammenfassung fiel entsprechend deutlich aus: „In dem heutigen Spiel war kaum mehr Luft nach oben.“ Hörsching sei aus seiner Sicht immer hinterher gewesen und habe zudem Fehler gemacht, die Enns weitere Möglichkeiten eröffneten. Dass die Partie am Ende mit einem dritten Treffer abgeschlossen wurde, passte ins Bild. Asmir Sisic stellte in der 72. Minute auf 3:0 und sorgte damit auch ergebnistechnisch für klare Verhältnisse.
Für Hofmann lag der entscheidende Unterschied vor allem im Start in dieses Spiel. „Mit dem Anpfiff waren wir viel besser im Spiel, damit haben wir den Grundstein gelegt und den Gegner vermutlich überrascht“, sagte er. Genau diesen frühen Zugriff sah er als Schlüssel zum Auswärtssieg. Dazu kam aus seiner Sicht, dass es rund um die Partie keinerlei Nebenschauplätze gab. „Es gab keine Diskussionen, es war eine ausgezeichnete Leistung von Schiedsrichter Puskaric“, meinte Hofmann über den Unparteiischen und betonte, dass es keine Situationen gegeben habe, über die man hätte reden müssen. So bleibt aus Ennser Sicht ein sehr runder Abend stehen: drei Tore, ein 2:0 schon zur Pause, kaum zugelassene Möglichkeiten des Gegners und eine Leistung, die intern als klarer Maßstab für die kommenden Wochen dienen kann.