Vor dem Start in der Landesliga West blickt Aufsteiger SV Luksch Riedau auf eine Saison in der Bezirksliga West zurück, die mit Platz drei und einer erfolgreichen Relegation gegen Neuhofen/I. geendet hat. Sektionsleiter Udo Niemetz spricht von großer Freude über diesen Schritt, macht aber auch keinen Hehl daraus, wo noch Luft nach oben ist: Im Abschluss soll die Mannschaft zulegen, dazu will Riedau kompakter werden und die eigenen Stärken noch konsequenter ausspielen.

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Der Rückblick fällt bei Niemetz insgesamt sehr positiv aus, und das hat einen klaren Grund. „Wir sind überglücklich, dass wir den dritten Platz erreichen konnten in der abgelaufenen Saison und durch das Reglement an der Relegation teilnehmen durften“, sagt der Sektionsleiter. Dass Riedau diese Chance dann auch genutzt hat, wertet er als Lohn für eine Mannschaft, die in einer nicht einfachen Saison nicht vom Weg abgekommen ist. Gegen die Spitzenreiter habe man zwar „jeweils den Kürzeren gezogen“, dennoch sei der Fokus nie verloren gegangen. Genau das hebt Niemetz besonders hervor: „Wir haben trotzdem ordentlich weitergespielt, damit wir den dritten Platz und die Relegation erreichen.“ Die erfolgreich absolvierte Relegation gegen Neuhofen war damit nicht irgendein Nachschlag, sondern die logische Fortsetzung eines Weges, den der Verein über viele Wochen konsequent gegangen ist.
Im Kader hat sich in Riedau zur Sommerpause einiges getan. Verlassen haben den Verein ein Stürmer, ein Mittelfeldspieler und ein Defensivspieler. Gleichzeitig kommen vier Neue dazu, die den Konkurrenzkampf beleben sollen. Niemetz nennt Emrah Becirevic aus Ampflwang für den Angriff, Aron Oravecz von Gurten 1b für das Mittelfeld, Anes Osmanovic für die Abwehr und Sanel Saletmayr ebenfalls für das Mittelfeld. Dazu gibt es auch auf der Betreuerbank eine Veränderung. „Auf der Co-Trainer-Position kam es zu einem Wechsel“, erklärt Niemetz. Alexander Ecker lege eine Karrierepause ein, die Position wird mit Patrick Braumann neu besetzt. Für einen Aufsteiger sind das keine Nebensätze, sondern wichtige Bausteine, weil genau in solchen Phasen der Kern einer Mannschaft erhalten bleiben und gleichzeitig frischer Schwung dazukommen muss.
So zufrieden Niemetz mit dem Erreichten ist, so klar formuliert er auch die Punkte, an denen gearbeitet werden soll. „Verbesserungspotenzial ist natürlich unser Torabschluss, kompakter werden und unsere Stärken abspielen“, sagt er. Gerade dieser nüchterne Blick passt zur bisherigen Linie des Vereins. Niemand verliert sich in großen Ansagen, stattdessen geht es um konkrete Dinge auf dem Platz. Dazu passt auch, dass Niemetz kein einzelnes Gesicht herausheben will, sondern bewusst die ganze Gruppe in den Vordergrund stellt. „Ich möchte ein Pauschallob an die gesamte Mannschaft aussprechen“, sagt er und macht damit deutlich, dass der dritte Platz und die gewonnene Relegation aus seiner Sicht eine gemeinsame Leistung waren. Dazu kommt mit Simon Bangerl eine Personalie, die für die nächsten Monate wichtig werden könnte. Nach längerer Pause sei der Spieler „am Weg retour“ und werde im Sommer wieder ins Training einsteigen. Für Riedau beginnt damit eine neue Phase: voller Freude über das Erreichte, aber mit einem sehr klaren Blick darauf, was in der Landesliga noch besser werden muss.