Beim SK WIEHAG Altheim fällt die Zwischenbilanz in der Landesliga West deutlich positiv aus. Trainer Rudolf Spindler blickt auf eine starke Rückrunde in der Aufstiegssaison zurück, in der der Klassenerhalt früh greifbar wurde. Nach einem kleinen Hänger und internen Unzufriedenheiten fing sich die Mannschaft wieder, holte 20 Punkte und startet nun mit einigen personellen Veränderungen, aber ohne längerfristige Verletzungssorgen in die neue Vorbereitung.

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Rudolf Spindler macht keinen Hehl daraus, dass der Blick auf das Frühjahr insgesamt ein guter ist. "Wir sind im Frühjahr extrem gut gestartet und konnten nach Runde 20 schon fast den Klassenerhalt sichern", sagt der Trainer. Genau das sei in der Aufstiegssaison das zentrale Ziel gewesen. Umso wichtiger war für ihn, dass seine Mannschaft diese Marke früh ins Visier bekam und sich damit eine sehr ordentliche Ausgangslage erarbeitete. Dass danach nicht alles geradeaus lief, spricht Spindler aber ebenfalls offen an. "Danach hatten wir einen kleinen Durchhänger, auch leichte Stimmungsschwankungen in der Mannschaft aufgrund fehlender Spielzeiten." Gerade diese Phase ordnet er nüchtern ein, weil sie in einem breiten Kader nach einem starken Start nicht ungewöhnlich ist. Entscheidend war für ihn am Ende, dass sich seine Mannschaft aus dieser Phase wieder herausarbeitete.
Zum Ende der Rückrunde sah Spindler dann wieder jene Entwicklung, mit der er sehr gut leben konnte. "Wir haben uns wieder gut entwickelt und konnten noch einmal Siege und wirklich gute Spiele abliefern", sagt er. Deshalb fällt seine Gesamtbilanz trotz des kleinen Einbruchs klar positiv aus. "Alles in allem war das mit 20 Punkten eine sehr gute Rückrunde und da sind wir vollends zufrieden." Diese Aussagen zeigen auch, worauf der Trainer den Schwerpunkt legt: nicht auf ein paar schwierigere Wochen, sondern auf die gesamte Halbserie. Der frühe Schritt Richtung Klassenerhalt, die stabile Punktausbeute und der saubere Schlussspurt haben in Altheim dafür gesorgt, dass man die erste Saison nach dem Aufstieg mit Ruhe aufarbeiten kann und nicht mit Sorgen in den Sommer gehen muss.
Ruhig bleibt es im Sommer dennoch nicht, denn im Kader und im Umfeld gibt es einige Veränderungen. Es gibt einige Abgänge. Auf der Zugangsseite hat der SK WIEHAG Altheim mit Jonah Fröhlich einen Flügelspieler geholt, mit Michael Puttinger einen Stürmer und mit Jonas Stieglbauer einen neuen Torwart. Auch im Trainerumfeld gab es eine Veränderung. Bei den Verletzungen ist die Lage dagegen entspannt. Längerfristige Ausfälle gibt es aktuell nicht, und bei Ivan Tankuljic sieht Spindler "den Weg der Besserung". Nach seinem Außenbandanriss soll er zum Trainingsstart wieder voll dabei sein. Besonders zufrieden ist der Trainer zudem mit der Entwicklung mehrerer Spieler. Alexander Aigner habe "eine super Entwicklung" genommen und sich "vom Ergänzungsspieler im Herbst zum absoluten Leistungsträger im Frühjahr" gearbeitet. Auch David Damberger hebt Spindler hervor. Dazu kamen laut ihm positive Schritte von Stephan Grünbart, während sich Niclas Schnallinger mit erst 17 Jahren im Frühjahr "im Prinzip zum Stammspieler entwickelt" habe. Für die kommende Saison erwartet Spindler wieder eine ausgeglichene Liga. Einige Konkurrenten schätzt er dabei besonders stark ein. Seine Einschätzung ist klar: Es werde sehr spannend, "aber ohne einen Verein, der vorne wegziehen wird".