In der Landesliga West hat SV HAI Schalchen am Samstag gegen UFC Eferding mit 0:2 verloren. Aus Sicht der Gäste war die frühe Führung der Türöffner, dazu kam das zweite Tor kurz vor der Pause zur rechten Zeit. Trainer Patrick Fischl sprach nach dem Auswärtssieg von einem starken Umschaltspiel und einer Abwehrleistung, die den Druck der Gastgeber nach der Pause auffing.

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay
Patrick Fischl musste nach dem Schlusspfiff nicht lange nach dem Schlüssel für diesen Auswärtssieg suchen. „Wir kamen sehr gut in die Partie, konnten unser Offensivspiel aufziehen und gingen durch einen Fehler des Gegners relativ schnell 1:0 in Führung. Das hat uns natürlich in die Karten gespielt“, sagte der Trainer der Eferdinger. Schon in der 4. Minute brachte Roman Eckmayr die Gäste in Front. Eferding blieb danach dran und ließ die starke Anfangsphase nicht einfach stehen. Kurz vor der Pause folgte dann das 2:0, als Silvio Hemmelmayr nach einem sehr gutem Konter in der 39. Minute traf.
Mit dem 0:2 zur Halbzeit war die Richtung zwar vorgegeben, entschieden war die Partie damit aber noch nicht. Fischl betonte, dass die Gastgeber nach dem Seitenwechsel wesentlich besser ins Spiel kamen. „Nach der Pause kamen sie viel besser in ihr Offensivspiel, wie wir es eigentlich auch erwartet haben“, erklärte er. Nach der Halbzeit war Eferding gegen den Ball stärker gefordert und musste viel wegverteidigen. Der Trainer sprach dabei ausdrücklich von einer „super Abwehrleistung“ seiner Mannschaft. Gleichzeitig ordnete er den Verlauf nüchtern ein: „In dieser Phase hätten wir auch ein Gegentor bekommen können.“ Dass es dazu nicht kam, war aus Eferdinger Sicht ein wesentlicher Teil dieses 2:0.
Die größte Stärke seiner Mannschaft an diesem Nachmittag im Umschalten. „Wir haben nach Ballgewinn gut umgeschaltet“, sagte der Eferding-Coach, und genau darin lag für ihn der Unterschied. Die Gäste konnten sich immer wieder aus Drucksituationen lösen und schafften es so, nicht nur zu verteidigen, sondern auch selbst gefährlich zu bleiben. Fischl verwies dabei auch auf das 2:0, das er mit diesen Umschaltmomenten in Verbindung brachte. Ganz zugemacht wurde die Partie dennoch nicht. „Durch ein paar Entlastungsangriffe hatten wir auch noch drei bis vier Chancen auf das 3:0“, erklärte er. Der dritte Treffer blieb also aus, aber Eferding brachte sich mit diesen Vorstößen immer wieder Luft.
Unter dem Strich war es für Eferding ein Auswärtssieg, der sich gut über den Spielverlauf erklären lässt. Die Gäste kamen besser hinein, gingen früh durch Roman Eckmayr in Führung und legten noch vor der Pause durch Silvio Hemmelmayr nach. Danach musste die Mannschaft deutlich mehr arbeiten, weil Schalchen wie erwartet stärker wurde. „Schalchen hat uns in der zweiten Halbzeit sehr stark gefordert. Dennoch hat das die Mannschaft gut gemacht“, fasste Fischl zusammen. Genau daraus erklärt sich auch dieser Sieg: frühe Effizienz, eine stabile Defensivarbeit in der schwierigeren Phase und genug Entlastung nach vorne. Mit dem 2:0 hält Eferding nach sieben Spielen bei 17 Punkten und bleibt damit ganz vorne dabei.