Der erste Mai zauberte eine noch engere hintere Tabellenhälfte herbei. Kellerkind Traun hat aufbegehrt und sich zwar vorerst selbst aus dem tiefsten Keller befreit. Auch die Bad Schallerbacher haben seit Bela Hegedüs Inthronisierung als Coach nicht mehr verloren und sich vom ärgsten Angstzustand befreien können. Dafür konnte leider Donau seinen Erfolg gegen Sattledt in Gmunden nicht bestätigen und sauste auf der Kartoffelrutsche wieder in den Keller. Wer in dieser Liga etwas gegen den Abstieg tun will, muss eine Miniserie von zwei Erfolgen in Serie schreiben, sonst funktioniert das nicht.
Vor der Samstagspartie hat es Rohrbach aber auch satt, dort unten herum
zu hängen. Mit einem Sieg will man Donau die rote Laterne umhängen, und
sich selbst auf den vorletzten Platz retten. Der dürfte reichen, weil
aus der Regionalliga kein Absteiger kommen dürfte. Fest steht aber:
Mittlerweile ist die halbe Liga abstiegsgefährdet. Sattledt ist neu in
die rote Zone gerutscht, und Grieskirchen würde es bei einer Pleite
gegen Rohrbach auch noch so gehen.
Ab Platz sieben ist jeder Klub
potentieller Abstiegskandidat. Sechs Runden stehen noch auf dem
Programm, 18 Punkte gibt es noch zu erben. Jetzt kommt es drauf an, wer
die besten Nerven hat. Das sind erfahrungsgemäß jene, die den Keller
gut kennen und gewohnt sind. Die Klubs, die plötzlich neu zum Klub der
Abstiegskandidaten gestoßen sind, tun sich weitaus härter und könnten
eine harte Landung erleben...
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