Nach einer schwierigen Phase in der LT1 OÖ-Liga hatte die ASKÖ Oedt 1b zuletzt wieder für positive Schlagzeilen sorgen können, als man in Pregarten mit 2:1 die Oberhand behalten hatte. In Runde 19 empfing man auf eigener Anlage den etwas schwächer klassierten SV Zebau Bad Ischl. Dabei konnte der amtierende Meister der Landesliga Ost abermals für richtig Bewegung auf dem Punktekonto sorgen. Die Truppe aus dem Salzkammergut wies man mit 4:1 in die Schranken.
Der SV Bad Ischl hatte heute brutale Probleme, in die Partie zu finden. Man tat sich richtig schwer gegen einen befreit aufspielenden Kontrahenten, der umgehend erste Chancen kreierte und gewissermaßen ständig eine Gefahr ausstrahlte. Taktisch ganz stark agierende Gastgeber waren zunächst am Aluminium gescheitert, ehe Mittelfeldmann Dino Kovacevic aus kurzer Distanz für die absolut verdiente Führung sorgte (21.). Neun Minuten später erhöhte Bünyamin Karatas vom Elfmeterpunkt auf 2:0, nachdem Kovacevic nach spektakulärer Einzelaktion im Strafraum des SV Bad Ischl gefoult wurde – eine Schiedsrichterentscheidung, mit welcher die Gäste zu hadern hatten. Kurz darauf wurde Bad Ischls Kapitän Rudolf Durkovic am Torschuss gehindert, dieses Mal ertönte zum Leidwesen des Auswärtsteams kein Pfiff.
Der SV Bad Ischl kam besser aus der Kabine, erhöhte den Druck und nutzte geschickt eine richtig passive Phase der Heimischen aus. In Minute 48 gelang der verdiente Anschlusstreffer, als Franjo Dramac nach Assist von Durkovic humorlos einschoss. Die Aster-Elf fand nun weitere nennenswerte Chancen vor, Dramac und der in der Winterpause von Oedt nach Bad Ischl zurückgekehrte Marko Kracun konnten aber kein Kapital daraus schlagen. Sämtliche Hoffnungen der Gäste, etwas Zählbares aus Oedt mitzunehmen, wurden in der 58. Minute dann im Keim erstickt: Kovacevic markierte mit einem platzierten Schuss ins lange Eck nach sehenswerter Kombination das 3:1. Dem konnte der SV Bad Ischl quasi nichts mehr entgegensetzen. Die ASKÖ Oedt 1b strahlte indes weiter insbesondere bei Ecken eine richtige Gefahr aus und traf in Minute 89 noch einmal: Nach einem fatalen Missverständnis in der Hintermannschaft der Gäste besorgte Joker Khamzat Chakayev den 4:1-Endstand.
Michael Windischhofer (Trainer ASKÖ Oedt 1b):
„Das war eine sehr solide Leistung von uns. Ich kann der Mannschaft nur gratulieren. Es war eine super Performance vom gesamten Team. Der Sieg war auch in der Höhe verdient.“
Andreas Aster (Trainer SV Bad Ischl):
„Das vierte Tor war vielleicht zu viel. Ein 3:1 wäre leistungsgemäß gewesen. Mit etwas Spielglück wäre vielleicht sogar mehr möglich gewesen. Wir tun uns einfach schwer gegen Oedt.“
Die Besten: Dino Kovacevic (ZMF, ASKÖ Oedt 1b), Gentian Latifi (RMF, ASKÖ Oedt 1b)