Zum Duell zweier bis dato ungeschlagenen Mannschaften kam es am Abend des Gründonnerstags, als die so formstarke SPG Weißkirchen/Allhaming die DSG Union HABAU Perg, die in der Rückrunde der LT1 OÖ-Ligaebenfalls noch nicht bezwungen werden konnte, auf eigener Anlage empfing. In einem umkämpften Duell kamen die Mühlviertler dem Sieg trotz Rückstand näher, für die vollen drei Punkte reichte es nach neunzig Minuten aber trotzdem nicht – man trennte sich mit einem 1:1-Remis. So hielten die Serien in beiden Lagern weiterhin Bestand.
Vor gut 170 Zuschauern war es die DSG Union Perg, die deutlich aggressiver, aktiver, ja schlichtweg stärker in diese Partie startete und den Kontrahenten in der Anfangsphase umgehend gehörig unter Druck setzte. Eben jene frühe Drangperiode überstanden die Zebras allerdings unbeschadet und schafften es in weiterer Folge, an Stabilität zuzulegen und selbst eigene Akzente zu setzen. Dennoch tat man sich am gestrigen Abend extrem schwer, sich auf das temporeiche und geradlinige Spiel der Prandstätter-Elf, die dementsprechend auch ein Plus in Sachen Ballbesitz und Abschlüssen in Halbzeit eins verbuchte, einzustellen. Den einzigen Treffer in den ersten 45 Minuten erzielten dann aber dennoch die Hausherren, als Oliver Pollak eine Reisinger-Flanke per Kopf ins lange Eck zum 1:0 verwertete und so für eine Pausenführung sorgte, die angesichts des Spielverlaufs nicht zwingend so zu erwarten war (39.).
Trotz dem Erfolgserlebnis vor der Halbzeit änderte sich auch nach dem Seitenwechsel die Charakteristik dieser Begegnung keineswegs – im Gegenteil: die Dominanz der Perger wurde von Minute zu Minute deutlicher. So schafften es die Hausherren nun so gut wie gar nicht mehr, für Entlastung zu sorgen. Man verzeichnete in Durchgang zwei keine einzige richtige Einschussmöglichkeit. Auf der Gegenseite ließen die Prandstätter-Schützlinge bis zur 69. Minute die letzte Effizienz in Sachen Abschluss vermissen, ehe Michael Riedl die Kugel im Gehäuse versenkte und folgerichtig auf 1:1 stellte. Auch im Anschluss blieben die Mühlviertler die gefährlichere Mannschaft, verpassten es allerdings, daraus Kapital zu schlagen und sich für die deutlich besseren Spielanteile zu belohnen. Somit blieb es beim Unentschieden, wodurch beide Teams ihre ungeschlagene Serie prolongieren konnten.
Alfred Olzinger (Sportlicher Leiter SPG Weißkirchen/Allhaming):
„Wir können mit dem Remis sicher besser leben. Uns hat heute etwas der Diesel im Tank gefehlt. Wir haben uns schwergetan, gegen eine starke Perger Mannschaft in die Zweikämpfe zu kommen und waren dann auch im eigenen Ballbesitz zu unruhig.“
Die Besten: Emanuel Schreiner (IV, SPG Weißkirchen/Allhaming), Daniel Kerschbaumer (IV, SPG Weißkirchen/Allhaming) bzw. Michael Riedl (ST, DSG Union Perg)