Im Spitzenspiel der 1. Klasse Mitte setzte sich DSG Union Pichling im Derby bei SPG Stahl Linz FC / Ebelsberg mit 2:1 durch. Alexander Walter (6.) und Moritz Moser (11.) stellten rasch auf 0:2, ehe Cosmin-Alexandru Saizu (35.) verkürzte. Co-Trainer Harald Pollak sprach von einem disziplinierten, fokussierten Auftritt: „Wir wollten es heute einfach mehr“ – und genau dieser klare Wille trug die Gäste an diesem Nachmittag zum Auswärtssieg.

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Pichling erwischte den deutlich besseren Start. Nach sechs Minuten brachte Alexander Walter die Gäste in Front, fünf Minuten später legte Moritz Moser zum 0:2 nach. Harald Pollak erklärte, wie die frühen Treffer zustande kamen: „Wir sind sehr rasch in Führung gegangen, zuerst durch Alexander Walter und dann durch Moritz Moser. Beide Situationen kamen über die Seite, jeweils nach einem flachen Pass und einem tollen Spielzug.“ Ebelsberg meldete sich in Minute 35 durch Cosmin-Alexandru Saizu zurück, zur Pause stand es 1:2. „Danach haben wir das Ergebnis verwaltet“, sagte Pollak – ohne Hektik, mit viel Ordnung und dem Blick auf das Wesentliche.
Aus Pichlinger Sicht lag der Schlüssel nicht nur in den beiden frühen Aktionen, sondern im Gesamtpaket. „Wir waren sehr diszipliniert und konsequent, man hat an der Körpersprache gesehen, dass wir das Spiel gewinnen wollen“, betonte Pollak. Seine Elf trat geschlossen und kampfbereit auf, hielt ihre Linie und blieb auch nach dem Anschlusstreffer ruhig. „Wir wussten um die Stärken des Gegners und haben genau dort reagiert, wo wir mussten. Das haben wir perfekt umgesetzt.“ Im Fazit klang viel Überzeugung mit: „Summa summarum wollten wir es heute einfach etwas mehr. Über den Kampf sind wir in unser Spiel gekommen – hochverdient.“
Ein Detail, das in einem umkämpften Derby nicht selbstverständlich ist: die Atmosphäre auf und neben dem Platz. „Der Schiedsrichter hat die Partie sehr gut geleitet, hat viel laufen lassen und war in jeder Situation Herr der Lage. Er war sehr ruhig und hat eine sehr gute Partie gemacht“, lobte Pollak. Auch für den Gegner fand er klare Worte: „Gratulation an Ebelsberg – sehr fair, auch nach dem Schlusspfiff. Es war ein richtig tolles Derby.“ In der Tabelle steht Pichling bei 49 Punkten auf Rang zwei, zwei Zähler hinter Blaue Elf Linz, Ebelsberg hält als Dritter bei 42. Die Ansage fürs Saisonfinale ist knapp, aber eindeutig: „Jetzt wollen wir mehr.“