Ein intensives Duell der Runde 19 in der 1. Klasse Nord-Ost endete am Samstag mit einem 2:2 zwischen dem SC BT-Bau Tragwein/Kamig und dem SC St. Pantaleon-Erla. Nach einer wilden ersten Hälfte mit vier Treffern stand es zur Pause bereits 2:2, nach dem Seitenwechsel brachte keine Seite den Lucky Punch zustande. Sektionsleiter Daniel Adlesgruber sprach von einem gerechten Remis und hob ein Detail hervor: das Startelf‑Comeback von Torschütze Philipp Friedinger nach knapp sechs Jahren.

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Tragwein hatte von Beginn an mehr vom Spiel – so schilderte es Daniel Adlesgruber: "Am Anfang waren wir besser." Den frühen Schwung belohnte in Minute 11 Philipp Andreas Friedinger, der das 1:0 erzielte. Für den Offensivmann war es ein besonderer Moment, denn er stand erstmals seit knapp sechs Jahren wieder von Beginn an auf dem Platz. "Das Startelf-Comeback von Philipp Friedinger war richtig toll – er hat gleich ein Tor gemacht", freute sich der Sektionsleiter. Danach bekamen die Gäste Oberwasser, ganz im Sinn seiner Beobachtung "Ende der ersten Halbzeit war St. Pantaleon dran". Paul Casper Leuchtenmüller drehte die Partie mit einem Doppelschlag binnen vier Minuten: erst der Ausgleich in der 24., dann die 1:2-Führung in der 28. Tragwein wackelte nur kurz, kurz vor der Pause stellte Laurenz Kern in der 40. auf 2:2 – mit diesem Spielstand ging es in die Kabinen.
In der zweiten Halbzeit neutralisierten sich beide Teams weitgehend. Adlesgruber fasste es schlicht zusammen: "Die zweite Halbzeit war ziemlich ausgeglichen." Torchancen blieben ohne zählbaren Ertrag, und weil keine Mannschaft den entscheidenden Zugriff fand, blieb es beim 2:2. "Wir konnten am Ende nicht genug dazugeben, um noch das entscheidende Tor zu schießen. So ist es ein ausgeglichenes, faires Unentschieden", meinte der Sektionsleiter. Auch den Gegner ordnete er ein: "Grundsätzlich hätten wir sie sogar stärker erwartet." Diskussionen blieben aus, was er ausdrücklich positiv sah: "Es hat nichts Strittiges gegeben, der Schiedsrichter war insgesamt sehr fair." Damit stand am Ende ein Remis, das beide Seiten akzeptierten.
Individuell blieb vor allem die Geschichte von Philipp Friedinger hängen. Nach Adlesgrubers Angaben stand er erstmals seit knapp sechs Jahren wieder in der Startelf – und lieferte mit dem 1:0 prompt ein Ausrufezeichen. Solche Momente geben in einer langen Saison Rückenwind. In der Tabelle der 19. Runde steht Tragwein mit 30 Punkten auf Rang sieben, St. Pantaleon-Erla hält bei 19 Zählern und Platz zehn. Für beide war das Remis damit auch ein Stück Stabilisierung. Tragwein bestätigte den soliden Auftritt zu Beginn, St. Pantaleon nahm einen Auswärtspunkt mit. In den kommenden Wochen wird es für beide darum gehen, weiter Punkte zu sammeln – genau das, was dieses 2:2 über weite Strecken gezeigt hat.