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„Defensiv hat es funktioniert, im Abschluss nicht“ – UFC Haibach ob der Donau ordnet die Saison ein

UFC Haibach

In der 1. Klasse Nord-West hat UFC Haibach ob der Donau die Saison mit 35 Punkten auf Platz sieben beendet. Trainer Markus Hinterleitner zieht dabei eine klare Bilanz: Hinten war seine Mannschaft stabil, vorne fehlte zu oft der Ertrag. Genau zwischen diesen beiden Polen bewegt sich auch der Rückblick auf die vergangenen Monate, in denen eine ordentliche Basis da war, der ganz große Sprung aber an der Chancenverwertung hängenblieb.

Fußball mid kantigem Desin in Weiß, Schwarz und Neonfarben auf Rasen

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Hinten stabil, vorne zu wenig Ertrag

Markus Hinterleitner muss bei seiner Rückschau nicht lange überlegen, wo UFC Haibach ob der Donau in den vergangenen Monaten stark war und wo nicht. „Defensiv hat es funktioniert. Wir haben die drittwenigsten Tore bekommen“, sagt der Trainer. Genauso offen spricht er aber auch die andere Seite an: „Im Abschluss hat es überhaupt nicht hingehauen. Wir haben die zweitwenigsten Tore erzielt. Damit sind wir nicht zufrieden.“ Wie sehr dieses Thema die Saison begleitet hat, zeigte auch die Schlussphase. UFC Haibach ob der Donau blieb in den letzten fünf Spielen ohne Sieg, spielte gegen Union Kopfing und UFC St. Agatha jeweils 0:0 und musste sich außerdem TSV St. Marienkirchen, Sigharting/Andorf 1b und Union Schardenberg geschlagen geben. Der siebente Platz mit 35 Punkten wirkt damit solide, lässt aber auch erkennen, warum der Blick intern nicht nur auf die Tabelle geht.

Im Kader tut sich nur wenig

Große Umwälzungen gibt es im Kader nicht. Mit Lukas Straßl verlässt laut Hinterleitner nur ein Spieler den Verein, der im zentralen Mittelfeld eingesetzt wurde. Auf der Zugangsseite kehrt Michael Steininger wieder zum UFC Haibach ob der Donau zurück, dazu kommt mit Elias Rabeder ein Tormann, der zuletzt in St. Aegidi aktiv war. Auch im Trainerteam bleibt alles beim Alten. „Da hat sich nichts geändert, wir sind gleich geblieben“, sagt Hinterleitner. Dazu kommt, dass zwei Spieler nach muskulären Problemen bereits wieder in der Aufbauphase sind. Der Coach rechnet damit, „dass wir mit dem Trainingsstart nächste Woche wieder alle an Bord haben“.

Zusammenhalt bleibt ein wichtiges Thema

Wenn Markus Hinterleitner über das Innenleben von UFC Haibach ob der Donau spricht, dann hebt er vor allem Verlässlichkeit und Zusammenhalt hervor. Besonders wichtig ist für ihn der Kapitän, der „immer positiv vorangeht“ und sogar dann nah an der Mannschaft bleibt, wenn er selbst einmal verletzt ist. Auch das Zentrum erwähnt der Trainer ausdrücklich, weil es der Mannschaft spielerisch gutgetan hat. Einen starken Eindruck hinterließ für Hinterleitner außerdem Union Schardenberg. Die Mannschaft habe UFC Haibach ob der Donau schon im Herbst „gut gefordert“ und im Frühjahr „wieder super Leistungen“ gezeigt. Über den Fußball hinaus blickt der Verein schon auf den 15. August, wenn wieder das traditionelle UFC Früh- bis Dämmer-Schoppen stattfindet. „Da sieht man, dass alle an einem Strang ziehen und kräftig mitarbeiten“, sagt Hinterleitner. Für UFC Haibach ob der Donau soll genau dieser Zusammenhalt nun auch die Basis für die kommende Vorbereitung sein.