In der 2. Klasse Westnord hat sich Union Raiffeisen Prambachkirchen mit einem 3:1 bei Union Enzenkirchen aus der Saison verabschiedet und somit den Wiederaufstieg als Vizemeister mit 60 Punkten perfekt gemacht. Für Co-Trainer Ramush Gashi war dieser Erfolg ein passender Schlusspunkt, auch wenn im Rückblick nicht alles aufgegangen ist. „Im Frühjahr haben wir zu viele Punkte liegen gelassen“, sagt er, verweist aber zugleich auf eine starke Schlussphase und darauf, dass die Mannschaft zum Ende noch einmal ihr Gesicht gezeigt hat.

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Zum Saisonabschluss gelang Union Raiffeisen Prambachkirchen bei Union Enzenkirchen noch einmal ein klarer 3:1-Erfolg. Für Ramush Gashi war genau dieses Spiel ein guter Hinweis darauf, warum der Rückblick trotz mancher verpasster Chance nicht nur kritisch ausfällt. „Im letzten Spiel gegen Union Enzenkirchen haben wir vor allem in der ersten Halbzeit gezeigt, dass wir von Anfang an eine sehr gute Leistung bringen können“, sagt er. Dazu passt auch der Endspurt mit vier Siegen aus den letzten fünf Runden. Nach Erfolgen gegen Union Stroheim, St. Willibald/Natternbach 1b und Bad Schallerbach 1b setzte die Mannschaft auch zum Schluss noch einmal nach und verabschiedete sich mit einem positiven Eindruck in die Pause.
Gerade deshalb schwingt im Rückblick aber auch mit, dass über das Frühjahr verteilt mehr drinnen gewesen wäre. Ramush Gashi spricht das offen an und spart die Wochen, in denen wichtige Punkte liegen geblieben sind, nicht aus. „Im Frühjahr haben wir zu viele Punkte liegen gelassen“, sagt er und macht genau das als Hauptgrund dafür aus, dass es am Ende enger wurde, als es aus seiner Sicht nötig gewesen wäre. Vor allem nach vorne habe seine Mannschaft in dieser Phase zu wenig gebracht. Dazu komme, dass man hinten phasenweise zu hoch gestanden sei und einzelne Gegentore unnötig kassiert habe. Dass die Saison insgesamt dennoch positiv ausfiel, bewertet er insgesamt positiv. „Im Summe kann man, glaube ich, zufrieden sein“, sagt Gashi, auch wenn für ihn klar bleibt, dass mehr drin gewesen wäre.
Rund um den Kader stehen bei Union Raiffeisen Prambachkirchen nun einige Fragen im Raum. Fix ist laut Ramush Gashi, dass Haris Eminic, Sebastian Pucher und Edin Demiri den Verein verlassen. Bei Neuzugängen sei zum Zeitpunkt des Gesprächs noch nichts fix gewesen. Dazu kommt, dass Kristian Pronteker und Denys Sandetskyi am Ende der Saison länger ausgefallen sind und ein regulärer Trainingsbetrieb zuletzt nicht möglich war. Gleichzeitig richtet Gashi den Blick bewusst nach vorne und nennt mit Lorenz Ramerstorfer und Jonathan Steininger zwei 16-Jährige, die in den letzten Wochen einen guten Eindruck hinterlassen haben. „Sie haben schon gezeigt, dass sie viel Potenzial haben“, sagt er und verbindet das mit der Hoffnung, dass der Verein die beiden Schritt für Schritt weiter aufbaut.
Auch persönlich endet damit ein Abschnitt. Ramush Gashi hat Union Raiffeisen Prambachkirchen nach eineinhalb Jahren verlassen, während der restliche Trainerstab nach seinen Angaben weitgehend unverändert bleibt. Entsprechend persönlich fällt sein Schlusswort aus. „Ich möchte mich bei allen Spielern bedanken. Jeder hat sein Herz auf dem Platz gezeigt und im Training alles gegeben“, sagt er. Dazu bedankt er sich bei den Fans und Funktionären und wünscht dem Verein in der 1. Klasse Nord-West nur das Beste. Ganz weg ist er ohnehin nicht: Weil er in Prambachkirchen wohnt, will er sich auch in Zukunft viele Spiele anschauen. So bleibt nach einem 3:1 zum Abschluss und einem bewegten Frühjahr ein Abschied, der vor allem von Respekt und Anerkennung getragen ist.