Spielberichte

Martin Pirkelbauer (SPG Hofkirchen/Putzleinsdorf 1b): „Ein verdienter Sieg“

Hofkirchen/Putzleinsdorf 1b
St. Peter/Wimberg

In der 1. Klasse Nord hat die SPG Hofkirchen/Putzleinsdorf 1b die Union Ganserlifte St. Peter mit 4:2 bezwungen. Zur Pause stand es bereits 3:0, kurz nach Wiederbeginn fiel sogar das 4:0, erst spät kamen die Gäste noch heran. Sportlicher Leiter Martin Pirkelbauer sprach von einem verdienten Erfolg und hob den energischen Auftritt seiner Elf hervor: „Wir waren aggressiver und zielstrebiger.“ In Runde 21 gelang damit ein wichtiger Heimsieg, der der SPG Rückenwind für die anstehenden Wochen geben und die eingeschlagene Linie untermauern soll.

Eckball - Blick von der Eckfahne auf den fliegenden Ball und die Beine des Spielers

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Früher Zugriff, klare Kante vor der Pause

Hofkirchen/Putzleinsdorf 1b erwischte den besseren Start, hatte mehr vom Spiel und setzte den Gegner früh unter Druck. In Minute 19 traf Markus Höfler zum 1:0, nach 33 Minuten legte Alexander Höglinger das 2:0 nach. Kurz vor dem Seitenwechsel erhöhte Lukas Anreiter auf 3:0 (43.) – eine komfortable Führung, die das Spiel klar in Richtung der Gastgeber lenkte. „Unterm Strich war es ein verdienter Sieg. Wir waren aggressiver, kamen zu Chancen und wurden mit zwei Strafstößen zum 2:0 belohnt“, erklärte Martin Pirkelbauer. Zu den Elfmetern sagte er außerdem: „Der erste Strafstoß war korrekt, den zweiten konnte ich aus meiner Position nicht beurteilen.“ Den Treffer kurz vor der Pause ordnete er als psychologisch wichtig ein: „Das 3:0 vor der Halbzeit war für uns sehr wichtig.“

Das 4:0 nach Wiederbeginn, St. Peters Antwort kommt zu spät

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Heimelf am Drücker und legte sofort nach. Sechs Minuten nach Wiederanpfiff stellte erneut Alexander Höglinger auf 4:0 (51.), womit die Partie endgültig in Richtung der Gastgeber lief. „Das 4:0 gleich nach der Pause war wichtig“, betonte Pirkelbauer. St. Peter verkürzte zwar durch Silas Neumüller in der 70. Minute auf 4:1 und kam in der 86. Minute durch Jiri Vlcek noch zum 4:2, doch mehr ließen die Hausherren nicht zu. „Die Treffer der Gäste kamen aus unserer Sicht zu spät“, so der Sportliche Leiter, „und wir haben am Ende noch einige Chancen liegen gelassen.“ Die Schlussphase gehörte nochmals der SPG, die zwar weiter nach vorne spielte, ihre Möglichkeiten aber nicht mehr in Zählbares ummünzte.

Aggressivität als Schlüssel, Effizienz als Auftrag – Pirkelbauer ordnet ein

Im Rückblick sah Pirkelbauer vor allem die Haltung seiner Mannschaft als Schlüssel: „Unsere größte Stärke war heute das gesamte Kollektiv: aggressiv, zielstrebig, gut organisiert – und wir wollten den Sieg unbedingt.“ Gleichzeitig blieb er selbstkritisch: „Bei der Chancenauswertung haben wir noch Luft nach oben.“ Den Gegner würdigte er sachlich: „Ich hätte St. Peter stärker erwartet, aber mit unserer Aggressivität haben wir den favorisierten Gegner nicht zur Geltung kommen lassen; ihre Stärken in der Offensive konnten sie dadurch nicht wirklich ausspielen.“ Zur Leistung des Unparteiischen fand Pirkelbauer klare, aber faire Worte: „Aus Sicht der Gäste war sie sicher umstritten und wohl heimlastig. Ich persönlich fand sie über weite Strecken in Ordnung. Gewisse Szenen kann man immer hinterfragen, aber am Ende brauchen wir einen Schiedsrichter, und er versucht sein Bestes.“

Tabelle und Ausblick

Mit dem Dreier aus Runde 21 sammelt die SPG wichtige Zähler in der Tabelle. Laut aktueller Übersicht hält Hofkirchen/Putzleinsdorf 1b bei 19 Punkten und rangiert auf Platz 13, während St. Peter mit 22 Zählern auf Rang 12 liegt. Der Auftritt gegen einen aus Sicht der Gastgeber favorisierten Gegner gibt Zuversicht: Die SPG war das aktivere Team, legte früh vor und verteidigte den Vorsprung bis ins Ziel.

Für die kommenden Aufgaben ist der Plan klar: den Schwung mitnehmen, die Effizienz im Abschluss verbessern – dann soll der nächste Schritt in der 1. Klasse Nord gelingen.

1. Klasse Nord: Hofkirchen/Putzleinsdorf 1b : St. Peter - 4:2 (3:0)

  • 86
    Jiri Vlcek 4:2
  • 70
    Silas Neumüller 4:1
  • 51
    Alexander Höglinger 4:0
  • 43
    Lukas Anreiter 3:0
  • 33
    Alexander Höglinger 2:0
  • 19
    Markus Höfler 1:0