Spielberichte

Wolfgang Wagner (Co-Trainer ASKÖ Vorchdorf): „Wir hatten die größeren Spielanteile“

FC Aschach/Steyr
ASKÖ Vorchdorf

Kräftiges Ausrufezeichen in der 1. Klasse Ost: Der ASKÖ Vorchdorf siegte auswärts bei FC Aschach an der Steyr mit 5:2 und drehte die Partie der 19. Runde nach einem Rückstand noch vor der Pause. Co-Trainer Wolfgang Wagner brachte es anschließend schlicht auf den Punkt: „Wir hatten sicher die größeren Spielanteile und haben deshalb verdient gewonnen.“ Entscheidender Baustein war für ihn die Haltung seiner Truppe: „Die Mannschaft hat nie aufgegeben, auch in Druckphasen nicht. Sie ist konsequent weitergegangen.“

Mehrere Paar Trainingsschuhe stehen am Spielfeldrand neben der Bande

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Dämpfer, starke Antwort und ein klarer Fahrplan

Aschach erwischte den besseren Moment und ging in Minute 31 durch Kristóf József Duhonyi 1:0 in Führung. Vorchdorf schüttelte sich kurz – und schlug sofort zurück. Nur eine Minute später glich Stefan Kronberger zum 1:1 aus. Das 1:1 war schon bewundernswert. Der Ausgleich gab den Gästen sichtlich Rückenwind. Chavdar Dimitrov drehte die Partie in der 34. Minute auf 1:2, ehe Gregor Steiner kurz vor der Pause (41.) das 1:3 nachlegte. Nach dem Seitenwechsel blieb Vorchdorf am Drücker, nutzte die nächste Chance eiskalt und erhöhte durch Dimitrov in Minute 56 auf 1:4. Aschach steckte trotz des Rückstands nicht auf und kam durch Sebastian Gmainer (66.) noch einmal auf 2:4 heran. Den Schlusspunkt setzten aber wieder die Gäste: Kronberger stellte in der 95. Minute mit seinem zweiten Treffer den 2:5-Endstand her – ein Auswärtssieg, der Schritt für Schritt erarbeitet wurde.

„Kompaktheit und Wille“ – Wagner lobt die Achse und den Kapitän

Im Gespräch betonte Wolfgang Wagner mehrfach die mannschaftliche Geschlossenheit. „Die Kompaktheit der Mannschaft und der Wille zu siegen – das hat heute besonders gut funktioniert“, sagte der Co-Trainer. Genau das war auf dem Platz spürbar: Vorchdorf hatte über weite Strecken mehr vom Spiel, blieb nach dem Rückstand ruhig und spielte geduldig weiter. Auch individuell wollte Wagner Anerkennung verteilen: „Ich spreche ein Pauschallob an die ganze Mannschaft aus, aber besonders an unseren Kapitän Stefan Filzmoser. Er hat eine sehr starke Leistung gebracht und die Mannschaft zum Sieg geführt.“ Dass Vorchdorf sich auch in den heikleren Momenten nicht aus der Ruhe bringen ließ, passte ins Bild des Abends – die Abläufe griffen, die Offensivspieler nutzten ihre Möglichkeiten konsequent.

Respekt für Aschach, faire Partie und ein klares Tabellenzeichen

Trotz des klaren Ergebnisses fand Wagner anerkennende Worte für den Gegner: „Aschach an der Steyr ist eine spielerische Mannschaft und hat phasenweise gut kombiniert. Die zwei Gegentore sind auch entstanden, weil wir sie mit Fehlern ein bisschen unterstützt haben.“ Gleichzeitig blieb er bei seiner Linie: „An diesem Tag waren wir einfach die Besseren.“ Positiv fiel auch die Leitung des Unparteiischen auf: „Es war eine sehr gute Schiedsrichterleistung, es gab keine strittigen Situationen.“ Mit dem 5:2 festigt Vorchdorf in der 19. Runde Platz zwei und hält Anschluss nach oben, während Aschach als Achter weiter im soliden Mittelfeld rangiert. Der Blick der Vorchdorfer geht nach vorne – mit derselben Kompaktheit, demselben Willen und dem Selbstvertrauen aus einem Auswärtsspiel, in dem die eigenen Stärken deutlich zu sehen waren.

1. Klasse Ost: Aschach/Steyr : Vorchdorf - 2:5 (1:3)

  • 95
    Stefan Kronberger 2:5
  • 66
    Sebastian Gmainer 2:4
  • 56
    Chavdar Dimitrov 1:4
  • 41
    Gregor Steiner 1:3
  • 34
    Chavdar Dimitrov 1:2
  • 32
    Stefan Kronberger 1:1
  • 31
    Kristóf József Duhonyi 1:0