Spielberichte

Michael Machreich (sportlicher Leiter Hofkirchen): 'Wenn man früh trifft, ist es leicht'

Sportunion Hofkirchen/Trk
Union St. Marien

Ein Start nach Maß und ein klarer Sieger: In der 1. Klasse Ost fertigte die Sportunion Hofkirchen im Traunkreis die Union St. Marien mit 6:1 ab. Schon vor der Pause stand es 3:0, nach dem Wechsel legten die Hausherren dreifach nach, ehe St. Marien in der Nachspielzeit zum Ehrentreffer kam. Michael Machreich sprach von einem „Superstart“ und betonte: „Wenn man die ersten Chancen nützt, ist es leicht zu spielen.“ Die Hausherren hatten zusätzlich noch „zahlreiche Möglichkeiten“ und ließen kaum etwas zu – ein rundum souveräner Auftritt des Tabellenführers.

Zwei Spieler und der Schiedsrichter kurz vor dem Anstoß

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Früher Dreierpack legt alles fest

Hofkirchen erwischte St. Marien eiskalt. Nach acht Minuten stand es 1:0: Igor Kutic brachte die Hausherren in Front. Michael Machreich ordnete den Auftakt so ein: „Es ging am Anfang sehr leicht. Die ersten drei Chancen waren auch Treffer. Ein Superstart und rasch 3:0.“ Das 2:0 folgte in Minute 14, als Máté Váncsa per Elfmeter verwandelte – und das mit einem Lupfer. „Ein Lupfer mitten ins Tor, das sieht man nicht alle Tage. Ein großes Risiko, aber schön anzusehen“, erzählte der sportliche Leiter. Nur drei Minuten später erhöhte Philipp Schuster auf 3:0 (17.). Schon da war der Weg geebnet. „Das erste Tor war ein Standard: scharf gedrehte Ecke, und Igor Kutic verwertet im zweiten Versuch. Damit war es eigentlich gelaufen“, so Machreich, der in der gesamten ersten Hälfte eine fokussierte, zielstrebige Heimelf sah, die „viele Chancen kreiert“ und St. Marien kaum Luft gelassen hat.

Hofkirchen bleibt nach der Pause am Drücker

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht. Hofkirchen blieb das aktivere Team, ließ hinten wenig zu und legte in der Offensive nach. Nico-Jan Pilz schraubte mit einem Doppelpack (58., 69.) auf 5:0, ehe Igor Kutic in Minute 83 seinen zweiten Treffer des Tages nachlegte. „Wir haben unglaublich viele Torchancen kreiert – auch, weil der Gegner zu Beginn sehr hoch stand“, erklärte Machreich. St. Marien sei zudem „ersatzgeschwächt“ gewesen, vor allem in der letzten Reihe: „Dadurch hatten unsere Offensiven ein leichteres Spiel, als wir erwartet haben. Eigentlich hatten wir großen Respekt vor dem Derbygegner, der uns meist alles abverlangt.“ Gleichzeitig hob er die eigene Haltung hervor: „Die Mannschaft ist fokussiert, sie pusht sich gegenseitig. Entscheidend ist, dass alle wollen und an einem Strang ziehen, um ihr großes Ziel zu erreichen.“ Erst in der Nachspielzeit gelang Josef Zehetner der Ehrentreffer zum 6:1 (93.).

Ein Wort zum Elfer, Respekt für den Gegner und Blick auf die Spitze

Bei aller Deutlichkeit blieb eine Szene Gesprächsthema: der Elfmeter zum 2:0. „Die Leistung des Schiedsrichters war gut. Beim Elfer haben viele das Foul nicht deutlich gesehen“, meinte Michael Machreich. „Ich habe es auch nicht richtig wahrgenommen. Im Video sieht man einen leichten Kontakt.“ Unabhängig davon zeigte Hofkirchen, warum man nach 19 Runden mit 51 Punkten vorne steht. „Die Mannschaft weiß, was sie will“, sagte Michael Machreich und verwies nochmals auf das konsequente Nutzen der Anfangschancen. Für Hofkirchen heißt es nun, die breite Brust mitzunehmen und den klaren 6:1-Heimsieg in den nächsten Wochen zu bestätigen.

1. Klasse Ost: SU Hofkirchen : St. Marien - 6:1 (3:0)

  • 93
    Josef Zehetner 6:1
  • 83
    Igor Kutic 6:0
  • 69
    Nico-Jan Pilz 5:0
  • 58
    Nico-Jan Pilz 4:0
  • 17
    Philipp Schuster 3:0
  • 14
    Máté Váncsa 2:0
  • 8
    Igor Kutic 1:0