In der 1. Klasse Süd-West setzte sich der WSV-ATSV Ranshofen bei USV TOPFenster Pattigham/Pramet klar mit 4:1 durch. Die Gäste legten mit einem Freistoßtreffer vor, erhöhten vor der Pause, kassierten aber noch den Anschluss. Gleich nach Wiederbeginn fiel die Vorentscheidung, spät der vierte Treffer. „Wir haben eine kompakte, gute Leistung gebracht und waren verdienter Sieger“, sagte Ranshofen-Trainer Gerald Hainzl nach dem Auswärtssieg in der 19. Runde.

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Ranshofen erwischte den besseren Start und kam, wie es Gerald Hainzl formulierte, „von Anfang an gut ins Spiel“. Der Trainer betonte auch die besondere Würze des Duells: „Gegen den Tabellenführer ist es immer interessant, aber wir konnten ohne Druck spielen.“ Der Lohn für den couragierten Beginn folgte in Minute 21: Tom Kreilinger traf nach einem Freistoß zum 0:1, „so ein Standard“, wie Hainzl es nannte. Pattigham/Pramet hatte danach die große Gelegenheit zum Ausgleich – „das muss man erwähnen, darf man nicht vergessen“, hielt der Coach fest –, ließ sie aber aus. Stattdessen legte Ranshofen noch vor der Pause nach: Michael Aigner schob in der 43. Minute zum 0:2 ein. Die Heimelf meldete sich jedoch prompt zurück. Nur eine Minute später stellte Kevin Forcher mit dem 1:2 den Anschluss her, womit es mit einer knappen Gästeführung in die Kabinen ging.
Der zweite Durchgang war kaum angepfiffen, da setzten die Gäste den nächsten Nadelstich. In der 46. Minute staubte erneut Tom Kreilinger ab und stellte nach einem Pattigham-Fehler auf 1:3 – genau jenen Moment, den Hainzl als Antwort auf den Pausendämpfer hervorhob: „Wir haben gleich nach der Halbzeit wieder draufgelegt.“ Danach agierte Ranshofen abgeklärt und kompakt. „Nach dem 3:1 haben wir taktisch gut reagiert und das Spiel gut rübergebracht“, sagte der Trainer. Pattigham/Pramet kam zwar phasenweise ins vordere Drittel, doch Ranshofen ließ kaum mehr etwas zu. In der Schlussphase machte Kreilinger alles klar: Mit seinem dritten Treffer an diesem Nachmittag sorgte er in Minute 84 für das 1:4. Hainzls Fazit fiel entsprechend deutlich aus: „Über neunzig Minuten waren wir verdienter Sieger.“ Auch ein kurzer Blick auf die Spielleitung: „Es gab keine strittigen Szenen, der Schiedsrichter hat souverän gepfiffen.“
Beim Blick auf die eigene Mannschaft verteilte Hainzl bewusst Kollektivlob: „Von der Abwehr bis zur Sturmspitze war das eine kompakte Leistung. Ich will niemanden extra herausheben, das war von allen stark.“ Gleichzeitig zollte er dem Gegner Respekt – und sprach dessen Schwachstellen an: „Bei Pattigham sieht man, warum sie vorne mitspielen, aber sie haben im Defensivbereich einige Schwächen gezeigt. Wir haben das zu hundert Prozent ausgenutzt.“ In der Tabelle hält Ranshofen nach 19 Runden bei 34 Punkten und rangiert damit auf Platz fünf, Pattigham/Pramet ist Zweiter mit 41 Zählern. Für die kommenden Aufgaben gab der Trainer die Marschroute aus: „Wir freuen uns auf die Woche und wollen ungeschlagen bleiben. Das ist unser Ziel.“