Im Duell der 2. Klasse Mitte-West zwischen SPG Lambach/Edt und SPG Taufkirchen/Michaelnbach erkämpften die Gäste ein 1:1. Christoph Weidenholzer ordnete die Partie als offen mit vielen Aktionen ein, sprach von klar verteilten Phasen – vor der Pause Vorteile für Lambach, danach Übergewicht für Taufkirchen – und nahm eine prägnante Lehre für die kommende Woche mit: „Wir müssen von der ersten Minute an Gas geben und nicht erst in der zweiten Halbzeit.“ Strittige Szenen sah er keine, Standards spielten aus seiner Sicht keine Rolle; im Mittelpunkt stand die unterschiedliche Dominanz der beiden Halbzeiten.

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Seine Zusammenfassung fiel deutlich aus: „In der ersten Halbzeit hat nur Lambach gespielt, hat etliche Chancen gehabt; in der zweiten Halbzeit hat nur Taufkirchen gespielt.“ Passend zur starken ersten Hälfte der Hausherren geriet Taufkirchen in der 35. Minute nach einem Treffer von Domagoj Ivic mit 0:1 in Rückstand. Mit diesem Ergebnis ging es in die Kabinen.
„Es war eine offene Partie mit vielen Aktionen“, bilanzierte Weidenholzer. Das Chancenbild bestätigte seine Sicht: Die erste Halbzeit gehörte Lambach, die zweite dominierte Taufkirchen – jeweils aus dem Spiel heraus. Diskussionen blieben aus, ruhende Bälle hatten keinen spürbaren Einfluss; das Match lebte vom Tempo und den wechselnden Druckphasen beider Teams.
Die Steigerung nach der Pause wurde belohnt: In der 64. Minute glich Niclas Zobl zum 1:1 aus. Für die nächsten Aufgaben formulierte der Trainer eine klare Priorität: von Beginn an Präsenz zeigen, früh Intensität auf den Platz bringen – genau das soll nach diesem Auftritt noch konsequenter gelingen.