Für Michael Kinberger fühlte sich der Abend wie die Bestätigung eines Plans an: Im Duell zwischen ATSV Kohlgrube/Wolfsegg und ASKÖ Ohlsdorf Juniors in der 2. Klasse Mitte-West sprach der Trainer von einem verdienten 3:2, untermauert von einem klaren Chancenplus und drei Aluminiumtreffern. Zugleich betonte er die Gefährlichkeit der langen Bälle des Gegners und beschrieb eine umkämpfte, aber faire Partie mit hohem Tempo nach vorn und dem Auftrag, defensiv noch ruhiger und stabiler zu agieren.

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Der Start gehörte den Gastgebern: Nach einem ruhenden Ball setzte sich Clemens Söser im Strafraum durch und köpfte zum 1:0 ein (7.). Die Antwort der Juniors ließ nicht lange auf sich warten – David Breuer stellte auf 1:1 (13.). Kinberger ordnete die erste Halbzeit als intensives Ringen mit klaren Momenten und heiklen Phasen vor beiden Toren ein. Ohlsdorf suchte immer wieder den langen Ball, was die Heimdefensive mehrfach vor knifflige Aufgaben stellte. Die Intensität blieb hoch, die Zweikämpfe wurden robust geführt – insgesamt jedoch in einem fairen Rahmen.
Kurz vor der Pause kippte das Momentum erneut: Maximilian Wirlitsch traf zum 2:1 (41.), und mit dieser Führung ging es in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel egalisierte David Wolfsgruber zum 2:2 (53.). Doch Wirlitsch prägte den Abend ein zweites Mal und setzte in der 70. Minute den entscheidenden Treffer zum 3:2. Kinberger hob die Energie und Zielstrebigkeit seines Offensivmannes hervor und verwies zugleich auf liegengelassene Großchancen, mit denen man die Partie früher hätte entscheiden können – unter anderem durch Fabian Kneidinger und Moritz Gundendorfer. Drei Stangenschüsse unterstrichen zusätzlich das Chancenplus der Hausherren. In der 89. Minute sah Ohlsdorfs Tobias Pangerl Rot – die Gäste beendeten die Partie in Unterzahl.
Neben der fußballerischen Schlagzahl gefiel dem Coach auch das Umfeld: Platz und Stimmung boten einen passenden Rahmen für ein intensives Spiel zweier junger Teams. Der Türöffner war ein sauber getretener Standard, den seine Mannschaft konsequent verwertete. Für die kommenden Wochen gab Kinberger die Marschroute aus: Das hohe Tempo und die spielerische Linie nach vorn sollen bleiben, in der Defensive wünscht er sich mehr Ruhe und Stabilität.