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SV Pasching 16: Nach Rang neun soll mehr Tempo nach vorne kommen

SV Pasching 16

Nach Rang neun in der 2. Klasse Mitte will der SV Pasching 16 sportlich wieder ins obere Drittel. „Ich bin mit dem Platz, auf dem wir gelandet sind, nicht zufrieden“, sagt Obmann Bruno Stanzl im Gespräch mit Ligaportal. Der Verein reagiert auf die enttäuschende Saison ohne große Umwälzungen, aber mit klaren Schwerpunkten: In der Vorbereitung geht es um Kondition, mehr Tempo im Umschaltspiel und drei Neuzugängen aus Thalheim.

Weiß-Schwarze Fußballschuhe auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Die vergangene Saison hat einen bitteren Nachgeschmack

Beschönigt wird in Pasching nichts. Stanzl spricht die abgelaufene Saison offen an und macht kein Geheimnis daraus, dass die Mannschaft hinter den eigenen Erwartungen geblieben ist. „Wir haben schlechter abgeschlossen, als ich mir vorgestellt habe“, sagt der Obmann. Mit Platz neun konnte sich der Verein nicht zufriedengeben, zumal intern mehr erhofft worden war. Stanzl formuliert es deutlich: „Ich hätte mir einen besseren Tabellenplatz gewünscht.“

Eine lange Ursachenliste liefert der Obmann zwar nicht, doch die Richtung der Aufarbeitung ist erkennbar. Die Paschinger wollen an jenen Punkten ansetzen, die ihnen im Laufe der Saison gefehlt haben. Gleichzeitig ist im Verein keine Hektik zu spüren. Der Trainerstab bleibt unverändert, auch im Umfeld gab es laut Stanzl keine Veränderungen. Statt eines Umbruchs setzt der Verein also auf Kontinuität und gezielte Korrekturen im sportlichen Bereich.

Vorbereitung mit klaren Schwerpunkten

Diese Korrekturen beginnen schon in der Sommervorbereitung. „Erstens wird an der Kondition gearbeitet, und dann haben wir drei neue Spieler geholt, die eine gewisse Schnelligkeit für das Konterspiel mitbringen“, sagt Stanzl. Damit ist auch die Stoßrichtung für die neue Saison umrissen: Pasching will körperlich zulegen und im Umschaltspiel gefährlicher werden. Gerade das Thema Tempo hebt der Obmann ausdrücklich hervor.

Bei den personellen Veränderungen bleibt der Rahmen überschaubar, ganz ohne Bewegung geht es aber auch in Pasching nicht. Maximilian Hirst und Ian Mairhofer, beide Verteidiger, haben den Verein verlassen. Auf der anderen Seite kommen drei neue Spieler aus Thalheim. Somit wurde der Kader punktuell ergänzt. Dazu kommt ein weiterer Aspekt, der für Entlastung sorgen soll: „Wir haben derzeit noch einen verletzten Spieler, der aber bis zur Meisterschaft wieder fit wird.“ Größere Ausfälle drohen damit vorerst nicht.

Das obere Drittel ist das erklärte Ziel

Nach einer Saison unter den eigenen Ansprüchen fällt die Zielsetzung entsprechend deutlich aus. Stanzl spricht nicht von einem vorsichtigen Herantasten, sondern nennt eine konkrete Platzierung. „Erwarten tue ich mir eigentlich einen Platz im oberen Drittel“, sagt er. Für einen Verein, der zuletzt nur Neunter wurde, ist das eine klare Ansage. Gleichzeitig zeigt sie, dass man den Rückstand auf die vorderen Teams nicht als Dauerzustand akzeptieren will.

Für die Fans heißt das: In Pasching ist keine Revolution geplant, wohl aber eine sportliche Korrektur. Das Grundgerüst im Verein bleibt bestehen, der Kader wird mit drei Spielern ergänzt, die mehr Schnelligkeit einbringen sollen, und in der Vorbereitung steht die körperliche Basis im Mittelpunkt. Nach einer Saison, die intern klar als zu schwach eingestuft wird, soll die Mannschaft nun wieder näher an jene Regionen herankommen, die Stanzl für angemessen hält. Die Erwartungen sind formuliert, jetzt muss sie der SV Pasching 16 auf dem Platz untermauern.