Ein intensiver Nachmittag prägte den Auftritt von SPG ASKÖ Perg/SU Windhaag bei SPG Pierbach/Rechberg. Thomas Gmeiner ordnete das Duell als „kampfbetont und offen, mit vielen Aktionen“ ein und beschrieb eine Partie, in der Wucht und Tempo immer wieder die Richtung vorgaben. In der 2. Klasse Nord-Ost blieb vieles umkämpft, aber sachlich; entscheidend waren Standards, geduldige Phasen im Aufbau und ein mutiger Impuls von der Bank.

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Perg/Windhaag legte forsch los und ließ in den ersten 15 Minuten zwei bis drei Großchancen ungenutzt – ein Start, der den offenen, direkten Charakter des Spiels unterstrich. Der erste Stich saß jedoch auf der Gegenseite: Nach einem Eckball der Gastgeber traf Alexander Reiterer in Minute 14 – 0:1 aus Sicht von Perg/Windhaag. Trotz des Rückstands blieb die Partie schnell und körperlich, beide Teams suchten konsequent den direkten Weg nach vorne.
Aus Sicht von Perg/Windhaag lag die Ballkontrolle über weite Strecken bei den Gästen, die ihr Angriffsspiel geduldig aufbauten. Diese Ruhe zahlte sich noch vor der Pause aus: Diamant Katona traf in der 38. Minute zum 1:1. Bis zum Halbzeitpfiff blieb es dabei, ohne hitzige oder strittige Szenen. Die Intensität speiste sich aus Zweikämpfen und Tempo – nicht aus Diskussionen –, wodurch das Duell seine klare, sportliche Linie behielt.
Nach rund 20 Minuten setzte Perg/Windhaag ein Signal von der Bank: Dominik Gruber kam früh ins Spiel – der 18‑Jährige machte ein starkes Match. Mit frischem Schwung suchten die Gäste nach der Pause noch konsequenter den Abschluss – und belohnten sich: Irman Duna stellte in Minute 62 auf 2:1. Für die kommende Trainingswoche richtet Gmeiner den Fokus besonders auf den Torabschluss, um die vielen herausgespielten Möglichkeiten künftig noch konsequenter zu verwerten.