Nach dem Duell des SV Pichler Automobile Steyregg mit ASKÖ Schwertberg 1b in der 2. Klasse Nord-Ost zog Thomas Steindl ein selbstbewusstes, zugleich mannschaftsorientiertes Fazit. Der Trainer hob Ruhe am Ball, Effizienz vor dem Tor und eine geschlossene Leistung hervor, betonte aber weiteres Potenzial im letzten Drittel. Als Schlüssel nannte er das 3:0 kurz nach der Pause. Personalthema: Thomas Stöger feierte sein Comeback, auf Stefan Babic wird noch gewartet, Alexander Schuhbauer blieb angeschlagen draußen.

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Steindl beschrieb eine Startphase mit eigener Großchance und einem kurzen, ordentlichen Beginn des Gegners, ehe seine Mannschaft das Kommando übernahm. Nach etwa fünfzehn Minuten war Steyregg klar spielbestimmend, erspielte sich Chancen, traf und legte nach der Pause noch einmal nach – unterm Strich ein verdienter, hoher Sieg. Leitmotiv war der Kollektivgedanke: Die Partie wurde als Mannschaft gewonnen; selbst ein Dreierpack eines Einzelnen ordnet der Coach dem Gesamtauftritt unter. In puncto Spielanteile räumte er ASKÖ Schwertberg 1b gute Phasen ein, stellte aber klar: Im Großen und Ganzen hatte sein Team das Spiel in der Hand.
Zur Pause stand es 2:0 – getragen von Ruhe am Ball und einer zunehmend klaren Linie. Unmittelbar nach Wiederanpfiff stellte Felix Frühwirth mit dem 3:0 in der 48. Minute die Weichen endgültig. Zuvor hatte Michael Puchner mit Treffern in der 25. und 37. Minute vorgelegt; in der 69. Minute schnürte er den Dreierpack. Dazwischen erhöhte Arnel Kadric in der 57. Minute auf 4:0, Christoph Grossschartner traf in der 67. Minute zum 5:0. In Summe unterstrich die Mannschaft jene Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor, die Steindl forderte – eingebettet in einen Auftritt, der nach der kurzen Anfangsdruckphase der Gäste zunehmend kontrolliert wirkte.
Taktisch hob Steindl die Balance zwischen Geduld und Tempo hervor: Seine Elf habe es gut geschafft, am Ball Ruhe zu bewahren; im letzten Drittel gebe es dennoch weiteres Potenzial, wobei die zweite Halbzeit bereits einen Schritt nach vorne zeigte. Anerkennung fand auch der Gegner: Im Vergleich zum Herbst sieht der Coach bei ASKÖ Schwertberg 1b eine klare spielerische Entwicklung mit guten Inhalten. Positiv zudem die Personalzeichen: Thomas Stöger ist zurück, Stefan Babic bleibt für die nächsten Wochen ein Thema, und Alexander Schuhbauer wurde vorsorglich geschont. Jetzt gilt es, die gezeigte Effizienz und Ruhe zu verstetigen – „kaltschnäuzig bleiben“, um gegen die kommenden, schwierigen Gegner eine Serie zu starten und die eigenen Ziele Schritt für Schritt zu erreichen.