Im Duell der 2. Klasse Nord-Ost unterlag Union Arbing bei der SPG St. Georgen/Langenstein mit 2:4. Für Arbings Coach Stefan Brunner war das Bild eindeutig: Effizienz entschied die Partie, eine Rote Karte samt Strafstoß brachte sein Team noch einmal heran – am Ende fehlten allerdings Lösungen gegen einen diszipliniert verteidigenden Gegner. Den Blick richtet Brunner nun auf Konsequenz und Konstanz für die kommenden Wochen.
„Die meisten Angriffe von St. Georgen liefen ähnlich ab“, beschrieb Brunner: hohe Bälle durch die Mitte, auf die seine Defensive zu selten die passende Antwort fand. Der Start gehörte jedoch Arbing: Thomas Schützenhofer stellte in Minute 13 auf 1:0. Die Gastgeber konterten prompt – Gregor Haubner glich in der 20. aus, zwei Minuten später drehte Nicolas Frühwirth auf 1:2 (22.). Nach der Pause erhöhte Güngör Gül auf 1:3 (59.). In der Nachspielzeit setzte Frühwirth den Schlusspunkt zum 2:4 (91.).
In der 62. Minute sah St. Georgens Ayetullah Elgit Rot – laut Brunner eine richtige Entscheidung, weil ein Tor mit der Hand verhindert wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Lukas Trauner zum 2:3 aus Arbinger Sicht (62.). Trotz Überzahl drückte Arbing weiter, doch die Hausherren verteidigten kompakt und brachten die Führung über die Zeit.
Bei ruhenden Bällen sah Brunner Ansätze, aber zu wenig Ertrag: „Unsere Eckbälle sind meistens gefährlich, herausgekommen ist diesmal jedoch zu wenig.“ Für die kommenden Runden fordert der Trainer mehr Konstanz: „Egal ob gegen Teams aus der vorderen oder hinteren Tabellenhälfte – wir müssen in jedem Spiel die gleiche Energie und Qualität abrufen. Momentan gelingt uns das nicht.“ Er verwies zudem auf die dünne Personaldecke: „Einige Spieler haben gefehlt, unseren Kader ist nicht groß genug, um alles zu kompensieren.“ Ein positives Zeichen setzte die Reserve, die trotz zahlreicher Ausfälle eine solide Leistung zeigte."Wir versuchen die jungen Spieler vermehrt einzusetzen. Sie trainieren gut und haben sehr gute Ansätze, ich hoffe, das sie weiter an sich arbeiten."