In der 2. Klasse Nord-Ost trennten sich DSG Union Naarn 1b und Union Pabneukirchen mit 1:1. Ein Tor von Manuel Gruber kurz nach dem Anpfiff und der Ausgleich von Tobias Aichmayr in Minute 73 rahmten eine flotte Partie. Trainer Christian Schachenhofer sprach von einem gerechten Remis, lobte Einsatz und Matchplan und verwies auf zwei Verletzungen in seiner Mannschaft. Beide Seiten ließen große Chancen liegen – am Ende stand eine verdiente Punkteteilung.

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Der Start hätte für die Gäste nicht besser laufen können: Schon in der 1. Minute stellte Manuel Gruber auf 0:1. Aus Sicht der Pabneukirchner war es, wie Coach Christian Schachenhofer schilderte, ein Tor „nach einem Rückpassfehler des Naarn-Außenverteidigers – das hat uns in die Karten gespielt“. Danach bekam der Außenseiter Struktur ins Spiel. „In der ersten Halbzeit waren wir sicher die spielerisch stärkere Mannschaft und haben gut verwaltet“, erklärte Schachenhofer. Naarn blieb aber dran und drehte nach der Pause auf. „In der zweiten Halbzeit war Naarn besser, spielerisch stärker. Wir haben gut verteidigt und trotzdem unsere Chancen kreiert.“ In dieser Phase fiel auch der Ausgleich: Tobias Aichmayr traf in der 73. Minute zum 1:1, nachdem die Hausherren immer mehr Druck aufgebaut hatten. Pabneukirchen haderte mit der eigenen Effizienz: „Wir hatten drei, vier Hundertprozentige, die wir vor der Pause machen müssen. Dann läuft die Partie anders.“ Auch insgesamt, so der Trainer, „hätte es so oder so ausgehen können, es gab auf beiden Seiten sehr gute Chancen“ – am Ende blieb es beim Remis.
In der Analyse hob Schachenhofer klar den Plan hervor, den seine Mannschaft von Beginn an umsetzte. „Was gut funktioniert hat, war die Vorgabe vom Matchplan: Wir wollten den Gegner im Pressing zu hohen Bällen zwingen – das hat sehr gut geklappt.“ Dazu kam eine Menge Einsatz. „Ich möchte die kämpferische Leistung hervorheben. Trotz zweier Verletzungen – Torhüter und Außenverteidiger – hat die Mannschaft das 1:1 über die Zeit gebracht und ist läuferisch wie kämpferisch über die Grenzen gegangen.“ Gerade nach dem Naarn-Druck im zweiten Durchgang sei das kein Selbstläufer gewesen. Pabneukirchen blieb defensiv diszipliniert, suchte weiter Nadelstiche, brachte aber den letzten Ball nicht an den Mann. „Leider waren wir im Torabschluss zu ineffizient“, fasste der Coach zusammen.
Respekt hatte Schachenhofer reichlich für den Gegner übrig: „Naarn ist eine sehr spielerisch starke Mannschaft mit jungen, motivierten Spielern. Ich gratuliere dem Gegner zu dieser Leistung. Sie waren auf allen Positionen konstant und haben sich ihre Chancen gut herausgespielt.“ Zur Spielleitung fiel sein Urteil differenziert aus: „Keine Szene ist mir groß hängen geblieben, aber vielleicht hätte der Schiedsrichter bei der einen oder anderen Aktion früher eingreifen können, damit es zum Schluss nicht so ruppig wird.“ Für die Tabelle bedeutet das Remis Stabilisierung: Naarn 1b hält nach 19 Runden bei 29 Punkten, Pabneukirchen nach 19 Spielen bei 18 Zählern. Der Blick geht dennoch nach vorne. „Wir gehen weiter unseren Weg und setzen Woche für Woche um, was wir uns vornehmen. Diese konstante Leistungssteigerung in kleinen Schritten sieht man – ich gratuliere der Mannschaft“, so Schachenhofer, der den erkämpften Auswärtspunkt als Basis für die nächsten Aufgaben versteht.