Runde 24 der 2. Klasse Nord-West brachte für Union Eidenberg/Geng einen 2:1-Auswärtssieg beim TSV Ottensheim. Die Gäste legten in Hälfte eins mit Treffern von Max Köppl und Markus Reiter den Grundstein. Ottensheim meldete sich nach der Pause durch Menil Perviz zurück, musste in der Schlussphase nach Rot für Valmir Haskaj aber in Unterzahl fertigspielen. Eidenberg/Geng brachte den knappen Vorsprung mit viel Disziplin und großem Einsatz über die Zeit.

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Die Partie nahm ihren klaren Verlauf rund um die halbe Stunde. Nach 34 Minuten traf Max Köppl zum 0:1 und gab den Gästen Rückenwind. Nur drei Minuten später legte Markus Reiter nach und stellte auf 0:2 (37.). Trainer Daniel Matischek ordnete die Schlüsselszenen so ein: „Beide Tore vielen nach einer schnell ausgespieltem Konter“ Mit diesem Polster ging es auch in die Pause. Ottensheim brauchte in Hälfte zwei Geduld, kam dann aber durch Menil Perviz in Minute 68 zum 1:2-Anschluss. In der Schlussphase spielten die Hausherren nach einer roten Karte für Valmir Haskaj (85.) in Unterzahl. Eidenberg/Geng verteidigte den Vorsprung konsequent und ließ nichts mehr anbrennen – der Auswärtssieg stand.
Daniel Matischek zeichnete nach dem Schlusspfiff ein klares Bild vom Eidenberger Auftritt: „Es war eine sehr disziplinierte Defensivschlacht, wir haben nach vorne die richtigen Akzente gesetzt.“ Als ausschlaggebend nannte er ohne Zögern die Phase vor dem Seitenwechsel: „Der Knackpunkt war das 2:0.“ Besonders zufrieden war der Coach mit der Arbeit gegen den Ball: „Die kompakte Defensivarbeit hat heute sehr gut funktioniert.“ Zum Gegner fand Matischek respektvolle Worte: „Ottensheim war ein sehr starker Gegner mit viel Ballbesitz, jedoch mit nur wenig zwingenden Chancen.“ Auch das Gespann bekam Lob: „Es gab kaum strittigen Szenen, der Schiedsrichter hatte eine sehr solide Leistung.“ Und zum Kernunterschied meinte er: „Entscheidend war der Kampfgeist und Wille zum Sieg.“
Aus Eidenberger Sicht passte an diesem Abend die Mischung: hinten diszipliniert, vorne eiskalt im Umschalten. Dass Ottensheim über weite Strecken mehr vom Ball hatte, zog der Gast nicht als Nachteil, sondern als Auftrag zur Kompaktheit auf. „Ottensheim hatte viel Ballbesitz, aber wir haben wenig zugelassen“, fasste Matischek zusammen. Das zwischenzeitliche 1:2 von Menil Perviz brachte zwar nochmals Spannung, doch Eidenberg/Geng blieb ruhig, gewann die entscheidenden Zweikämpfe und nahm die Punkte mit. Für den Tabellenzweiten ist es ein Dämpfer im engen Titelrennen, für Eidenberg/Geng ein kräftiger Schub für die Schlussphase der Saison. „Wir nehmen aus so einem Spiel, die Einsicht mit Einsatz und Kampfgeist gegen jeden Gegner bestehen zu können, mit.“, blickte Matischek voraus – drei Zähler, die im Mittelfeld der Liga richtig wertvoll sind. "Auf diesem Weg wünsche ich der SVH-Legende herzlichen Glückwunsch zur Hochzeit."