Spielberichte

Rechberger rettet Feldkirchen den Punkt – Wind prägt das 1:1

Feldkirchen/D.
SU St. Martin/M. 1b

In der 2. Klasse Nord-West trennte sich Union Feldkirchen an der Donau von SU STRASSER Steine St. Martin/M. 1b mit 1:1. Ein Nachmittag, den vor allem Wind und Schwüle diktierten, bremste zwei junge, spielfreudige Teams aus. Feldkirchen ließ vor der Pause mehrere große Chancen liegen, St. Martin schlug nach dem Seitenwechsel zuerst zu. Kapitän Moritz Rechberger sicherte spät den Punkt – und Sektionsleiter Peter Allerstorfer sprach danach von einem insgesamt gerechten Remis.

Fußball in Weiß-Rot auf Rasen

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Feldkirchen drückt, St. Martin führt – und Rechberger antwortet

Die Geschichte dieses Spiels ist schnell erzählt, aber nicht schnell gespielt: Feldkirchen hatte im ersten Durchgang den Rückenwind und damit auch mehr vom Spiel. „Wir hatten in der ersten Halbzeit vier, fünf Topchancen und hätten das Spiel früh entscheiden müssen“, ärgerte sich Sektionsleiter Peter Allerstorfer. Weil der Ball aber nicht ins Tor wollte und der Schlussmann der Gäste mehrmals stark parierte, ging es mit 0:0 in die Pause. Nach dem Wechsel blies der Wind weiter – nun zugunsten der Gäste. In Minute 58 nützte St. Martin/M. 1b die erste klare Gelegenheit: Leon Ramelmühler stellte auf 0:1. „Nach der Pause hatten sie den Rückenwind und haben früh getroffen“, so Allerstorfer. Feldkirchen blieb allerdings am Drücker, suchte geduldig den Weg über die Flügel und fand ihn auch: In der 79. Minute brachte eine Hereingabe von rechts den Ausgleich, Moritz Rechberger köpfte zum 1:1 ein. „Die Jungen haben nicht aufgegeben und sich den Ausgleich verdient“, sagte Allerstorfer – und konnte mit dem Punkt leben.

Wind, Schwüle und viel Fairness prägen das Duell der jungen Teams

Über weite Strecken war spürbar, warum das Spiel nur phasenweise Fahrt aufnahm: „Der Wind war der große Spielverderber“, brachte es Allerstorfer auf den Punkt. Gegen den Wind war vieles schwer, mit dem Wind gingen Bälle oft zu lang – das kostete auf beiden Seiten Angriffe. Dazu kam die Witterung. „Es war extrem schwül und heiß; kurz nach dem Spiel hat es zu regnen begonnen und ein Sturm ist aufgezogen“, schilderte der Sektionsleiter. Rund 150 Zuschauer sahen dennoch ein ansehnliches Unterhaus-Match zweier sehr junger Mannschaften, die es spielerisch lösen wollten. „Beide Teams sind jung und haben auf Technik und Taktik gesetzt, kaum über das Körperliche – das war schön anzuschauen.“ Auch die Linie am Feld passte: „Es war eine sehr fair geführte Partie“, betonte Allerstorfer und verwies auf viele saubere Zweikämpfe ohne Gehässigkeiten.

Früher Ausfall, Systemwechsel und Lob für den Unparteiischen

Dass Feldkirchen vor der Pause trotz Überlegenheit torlos blieb, hatte auch interne Gründe. „Wir haben in der neunten Minute Killian Lackinger verletzungsbedingt verloren. Das hat eine Systemumstellung erfordert, und es hat eine Zeit gedauert, bis wir drinnen waren“, erklärte Allerstorfer. Umso höher bewertete er die Moral seiner Truppe nach dem Rückstand. Ein Sonderlob verteilte er an den Schiedsrichter: „Die Schiedsrichterleistung war absolut top. Ein sehr routinierter Mann mit weit über tausend Spielen, der die Partie immer im Griff hatte.“ Zum Gegner fiel das Urteil respektvoll aus: „Sehr dynamisch, immer auf spielerische Lösungen aus.“ In der Tabelle liegen beide nicht weit auseinander – und so passte auch die Einordnung zum Schlusspfiff: „Unentschieden ist auf jeden Fall gerecht. Es war ein Spiel auf Augenhöhe.“ Für Feldkirchen bleibt das Positive: viel Einsatz, späte Antwort und ein Zähler, auf den sich in den kommenden Wochen aufbauen lässt.

2. Klasse Nord-West: Feldkirchen/D. : St. Martin/M. 1b - 1:1 (0:0)

  • 79
    Moritz Rechberger 1:1
  • 58
    Leon Ramelmühler 0:1