Zwischen Union Polling und UFC Mettmach dominierte nach Abpfiff nicht die Zahl an Treffern, sondern die Einordnung: fairer Auftritt, intensive Duelle und nach der Pause klare Vorteile für die Gäste – so schildert es Benjamin Trummer. In der 2. Klasse West sprach der Trainer von prägenden Standards, lobte die Stabilität des Gegners, erwähnte kleinere Blessuren im Kader und hob die sehr gute Spielleitung hervor. Die Stimmung blieb selbstkritisch, aber gelassen.

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„In der ersten Halbzeit war es eigentlich ausgeglichen, ein richtiges Fifty-fifty“, fasste Trummer zusammen. Früh gingen die Gäste in Führung: David Stastny traf in der 14. Minute zum 0:1. Serhii Prykhodko glich in Minute 27 zum 1:1 aus, und ein präziser Abschluss brachte Union Polling in der 40. Minute mit 2:1 nach vorne – Torschütze: Oleksandr Yaroshenko. Mit dieser knappen Führung ging es in die Kabinen – der Wendepunkt folgte jedoch direkt nach dem Seitenwechsel.
Standards prägten das Geschehen sichtbar. „Es fielen viele entscheidende Szenen nach ruhenden Bällen“, bemerkte Trummer. Unmittelbar nach Wiederbeginn stellte Tobias Wageneder in der 46. Minute auf 2:2, nur eine Minute später drehte Alem Zolota mit dem 2:3 die Partie. In der Schlussphase machte Mettmach alles klar: In der 77. Minute erhöhte David Stastny mit seinem zweiten Treffer des Abends auf 2:4.
Im Rückblick blieb der Tenor selbstkritisch. „Wir sind in die Zweikämpfe nicht besonders gut gekommen. Und darum haben wir das Spiel im Endeffekt verloren“, sagte Trummer. Zum Gegner ergänzte er: „Mettmach war sehr gefährlich im Umschalten und hat hinten stabil gestanden.“ Personell gab es nur kleinere Themen: „Wie jede Woche ein, zwei Leute angeschlagen, aber momentan nicht tragisch.“ Auch die Spielleitung bekam ein positives Fazit: „Der Schiedsrichter hat mir ausgesprochen gut gefallen. Hat sehr gut gepfiffen.“ Unterm Strich stand eine diszipliniert geführte Partie, in der nach der Pause ein konsequent verteidigender und konterstarker Gast den Unterschied machte.