Spektakel in der Bezirksliga Nord: Die Union Wippro Vorderweißenbach und der SV Freistädter Bier lieferten sich ein wildes 3:4, in dem die Gäste dreimal vorlegten und am Ende die Nerven behielten. Matchwinner war Edis Salkic mit einem Dreierpack, dazu traf Paul Grabner; auf der Gegenseite waren Wendelin Anton Wolfmayr doppelt und Fabian Schimpl erfolgreich. „Wir wussten um die Wichtigkeit dieses Spiels und waren fokussiert“, sagte Freistadt-Coach Michael Wolm – und seine Mannschaft bestätigte das über 90 Minuten.

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Freistadt kam genau so in die Partie, wie es sich Trainer Michael Wolm gewünscht hatte. „Wir wussten um die Wichtigkeit dieses Spiels. Wir waren fokussiert und sind super reingekommen“, beschrieb er den Beginn. Bereits in Minute 14 stellte Paul Grabner auf 0:1, nachdem die Gäste über die Seite früh Druck aufbauten. Die Antwort folgte prompt: Nur zwei Minuten später glich Vorderweißenbach aus – Wendelin Anton Wolfmayr verwandelte den fälligen Elfmeter zum 1:1. „Der Strafstoß im Gegenzug war ärgerlich, aber er hat uns nicht rausgebracht“, so Wolm. Freistadt blieb am Drücker, kombinierte sauber durch und belohnte sich vor der Pause erneut: Edis Salkic traf in der 33. Minute zum 1:2, mit diesem Ergebnis ging es in die Kabinen. „Wir konnten von Beginn an Aktionen über die Seite aufziehen – das hat uns getragen“, betonte der Coach.
Nach dem Seitenwechsel kam der Gastgeber wuchtig zurück. „Uns war klar, dass Vorderweißenbach mit mehr Druck aus der Kabine kommt“, sagte Wolm – und genau so passierte es: Nach einem Standard traf Fabian Schimpl in der 53. Minute zum 2:2. Freistadt wackelte kurz, fiel aber nicht. „Auch dieser kleine Rückschlag hat uns nicht aus der Fassung gebracht, sondern noch mehr motiviert, wieder in Führung zu gehen.“ Die Antwort kam schnell und eiskalt: Edis Salkic stellte in Minute 59 auf 2:3, blieb auch danach gefährlich und legte in der 80. Minute sein drittes Tor nach – 2:4. „Unsere Tore sind genau so gefallen, wie wir es in der Trainingswoche vorbereitet haben. Das hat die Mannschaft richtig gut umgesetzt“, lobte Wolm die Effizienz und die klare Linie im Angriffsspiel seiner Elf.
Noch war die Sache nicht durch. Vorderweißenbach warf in der Schlussphase alles nach vorne und kam in Minute 88 durch Wendelin Anton Wolfmayr tatsächlich noch einmal heran – 3:4. „Gegen Ende hätte die Partie aufgrund des Drucks noch kippen können, aber wir waren sehr fokussiert – wir haben uns den Sieg echt verdient“, sagte Wolm. Er ergänzte mit Blick auf den Referee: „Die Schiedsrichterleistung war vollkommen okay, mich hat nur die etwas verlängerte Nachspielzeit verwundert.“ Freistadt hätte laut Coach sogar den Deckel früher draufmachen können: „Wir hätten noch die Möglichkeit gehabt, auf 5:3 zu erhöhen.“ Am Ende stand der Auswärtssieg – und ein stolzer Trainer: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, nicht nur sportlich, sondern auch auf die Geschlossenheit.“ Der Support der mitgereisten Fans tat sein Übriges: „Man merkt, dass die Zuschauer wieder positiver gestimmt sind, der Support in Vorderweißenbach war toll. Darauf wollen wir aufbauen.“