In der Bezirksliga Süd lieferte die SPG Windischgarsten/Spital dem Tabellenführer SPG Allhaming/Weißkirchen 1b ein enges Duell, verlor aber 0:1. Entscheidend war ein Treffer vor der Pause, danach fehlte den Hausherren das nötige Quäntchen im Abschluss. Trainer Manuel Kühn haderte nicht lange, sondern brachte es auf den Punkt: Seine Elf hatte aus seiner Sicht mehr vom Spiel, doch der Gegner agierte kompakter und nutzte die eine Chance eiskalt.

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Runde 19 brachte in Windischgarsten ein typisches enges Spiel: viel Einsatz, wenig klare Abschlüsse – und am Ende reichte ein Moment. Die Hausherren suchten von Beginn an den Weg nach vorne und wirkten über weite Strecken das aktivere Team, kamen aber nicht entscheidend durch. „Wir waren denke ich die bessere Mannschaft, aber hatten Pech im Abschluss. Der Gegner war an diesem Tag effizienter als wir“, erklärte Trainer Manuel Kühn nach dem Abpfiff. In der 38. Minute nutzte Lukas Mayrhofer die Möglichkeit für Allhaming/Weißkirchen 1b und stellte auf 0:1, mit diesem Resultat ging es auch in die Pause. Nach dem Seitenwechsel blieb Windischgarsten am Drücker, fand jedoch gegen die kompakt stehenden Gäste kaum Lücken – das knappe 0:1 hatte bis zum Ende Bestand.
In seiner Analyse blieb Manuel Kühn bei der zentralen Botschaft: Die eigene Leistung passte in vielen Bereichen, doch der letzte Punch fehlte. „Uns hat heute einfach auch in manchen Situationen dass nötige Glück gefehlt“, sagte der Coach und verwies darauf, dass seine Mannschaft lange mehr vom Spiel hatte, sich aber nicht belohnte. Gleichzeitig wollte er den Auftritt bewusst positiv einordnen: „Die Einstellung der Mannschaft war top. Wir waren, denke ich, ebenbürtig gegen den Tabellenführer – und das stimmt mich für die Zukunft sehr positiv, wenn wir so weitermachen.“ Kühn verband Kritik und Zuversicht: Mehr Konsequenz vor dem Tor, dann zahlen sich diese Auftritte aus. Der Weg stimme, betonte er, die Jungs hätten das über 90 Minuten gezeigt.
Auch dem Gegner zollte Kühn Respekt. Allhaming/Weißkirchen 1b habe genau das geliefert, was ein Spitzenreiter auszeichnet. „Der Gegner ist sehr kompakt gestanden, hat wenig zugelassen und war einfach effizienter als wir“, fasste er zusammen. Deutlich fiel zudem sein Urteil über den Schiedsrichter aus: „Der Schiedsrichter hate eine klare Linie und machte keine Fehler.“ In der Tabelle bleibt der Leader mit 40 Punkten vorne, während Windischgarsten/Spital als 14. bei 14 Zählern hält – mit einer Partie weniger als viele Konkurrenten. Für die Gastgeber bedeutet das: an der gezeigten Haltung anknüpfen, im letzten Drittel zulegen und die knappen Spiele drehen. Der Auftritt gegen den Klassenprimus liefert dafür eine belastbare Grundlage.