Platz vier in der Bezirksliga Süd war für die SPG Allhaming/Weißkirchen 1b mehr als nur eine gute Platzierung. Die Spielgemeinschaft hat in der vergangenen Saison nicht nur ordentlich gepunktet, sondern vor allem viele junge Spieler an das Niveau herangeführt. „Wir haben weit über unsere Erwartungen gespielt“, sagt Sportchef Thomas Schober im Gespräch mit Ligaportal. Genau diese Mischung aus sportlichem Ertrag und Nachwuchsarbeit soll auch die neue Saison prägen, obwohl es im Sommer einen Trainerwechsel gab.

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Die Bilanz fällt bei Schober entsprechend positiv aus. Der vierte Tabellenplatz ist für die SPG mehr als nur eine schöne Momentaufnahme, weil dahinter auch eine Entwicklung in der Mannschaft steht. „Wir haben sehr viele junge Spieler integriert, die sich gut entwickelt haben. Darum sind wir mit der Punkteausbeute und mit dem Tabellenplatz mehr als zufrieden“, sagt Schober. Gerade dieser Aspekt ist im Rückblick besonders wichtig: Die SPG Allhaming/Weißkirchen 1b hat nicht nur über den Erwartungen abgeschnitten, sondern dabei auch Spieler aufgebaut.
Dass in der Vorbereitung kein völlig neuer Kurs eingeschlagen werden soll, passt zu dieser Einschätzung. Schober nennt keinen einzelnen großen Schwerpunkt, sondern beschreibt vielmehr eine Fortsetzung der bisherigen Linie. Die jungen Spieler sollen weiter eingebunden werden, der Kader soll sich weiterentwickeln, ohne dass der eingeschlagene Weg verlassen wird. Nach einer Saison, die intern als klarer Erfolg gilt, setzt der Verein nicht auf große Ansagen, sondern auf Kontinuität.
Die auffälligste Veränderung gibt es auf der Trainerbank. Martin Jedinger legt aus familiären Gründen eine Pause ein, neuer Trainer ist Andreas Pröller, der zuletzt bei Landesligist Sattledt tätig war. Es ist der wichtigste personelle Einschnitt in diesem Sommer, auch wenn der Wechsel laut Schober nicht aus sportlicher Unzufriedenheit erfolgt, sondern private Gründe hat. Für eine Mannschaft mit vielen jungen Spielern wird entscheidend sein, wie rasch unter Pröller wieder Stabilität einkehrt.
Auch im Kader hat sich etwas getan. Lukas Mayrhofer beendet ebenso wie Innenverteidiger Florian Himmelbauer seine Karriere. Torhüter Patrick Blaimschein wechselt nach Weißkirchen, Jan Deisenhammer gehört ebenfalls nicht mehr zum Aufgebot. Auf der Zugangsseite kommt mit Victor Tsvetanov ein Stürmer aus Bulgarien, zudem wechselt Samuel Atzlesberger von Landesliga-Aufsteiger Ansfelden zur SPG. Größere personelle Sorgen durch Verletzungen oder längere Ausfälle gibt es derzeit nicht.
Nach einem vierten Platz wäre es naheliegend, nach oben zu schielen. Genau das tut der Verein aber nicht. Schober formuliert die Vorgabe bewusst nüchtern: „Saisonziel ist, mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben.“ Gleichzeitig soll der Weg mit den jungen Spielern konsequent weitergeführt werden. „Wir wollen weiter junge Spieler fördern und integrieren“, sagt er. Das ist keine Floskel, sondern deckt sich mit dem, was die Mannschaft zuletzt ausgezeichnet hat.
Für die kommende Saison ist daher keine radikale Neuausrichtung zu erwarten, sondern eine Fortsetzung der Entwicklung mit leicht verändertem Personal und neuem Trainer. Allhaming/Weißkirchen 1b will die gute letzte Saison nicht mit überzogenen Erwartungen belasten. Der Verein setzt vielmehr darauf, dass die nächste Generation weiter Verantwortung übernimmt und die Mannschaft früh Abstand zu den hinteren Tabellenplätzen gewinnt. Wenn das gelingt, entspräche auch die kommende Spielzeit genau jener Linie, die Schober vorgibt: junge Spieler einbauen und mit dem Abstieg nichts zu tun haben.