Beide Mannschaften haben
bereits vorzeitig den Klassenerhalt geschafft und können daher locker in die
Partie gehen. Von Beginn an merkt man diese Tatsache Mondsee und Donau Linz
auch an, beide Teams spielen befreit auf. Die erste Schrecksekunde gibt es in
der 16. Minute für die Kleinmünchner: Nach einer Zusammenprall erleidet Libero
Christoph Rudlstorfer ein Cut an der Lippe und muss ausgewechselt werden. An
seiner Stelle übernimmt Michael Brunner die Position des Abwehrchefs. Vier
Minuten nach dieser Umstellung setzt sich Daniel Makowski in Szene.
Der Linzer
Stürmer stellt nach einer herrlichen Kombination mit Sturmpartner Safak Ilelli
auf 1:0. Die Führung der Gäste hält aber nicht lange. Nach einem missglückten
Rückpass kann Christian Prinz den davoneilenden Mondseer Stürmer Rudi Ablinger
im Strafraum nur noch mit einem Foul stoppen. Den fälligen Elfmeter verwandelt
Franz Hupf zum Ausgleich. Danach übernimmt Donau Linz das Kommando. Vor allem
spielerisch hat die Elf von Trainer Kurt Baumgartner klare Vorteile.
Auch in
der zweiten Halbzeit ändert sich wenig an der Spielcharakteristik. Die
Hausherren können die Partie zwar ausgeglichen gestalten, sind in der Offensive
aber zu ideenlos. In der 69. Minute hat Safak Ileli seinen ganz großen
Auftritt. Der kleine Linzer Stürmer degradiert fünf Mondseer Abwehrspieler zu
Statisten und überwindet auch Torhüter Andreas Bachleitner – ein Tor der Marke
„Weltklasse“ zum 2:1. In der Schlussphase ergeben sich für Donau Linz einige
Kontermöglichkeiten. Der starke Makowski sorgt mit dem 3:1 in der 90. Minute
nicht nur für die endgültige Entscheidung, sondern auch für den Schlusspunkt in
dieser Begegnung.
Donau-Linz-Trainer Kurt Baumgartner: „Wir waren einfach die besseren Fußballer und
haben verdient gewonnen. Leider kommt die Mannschaft erst gegen Ende der
Meisterschaft so richtig in Fahrt.“
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