Der SR Donaufeld ist perfekt in die neue Saison der Regionalliga Ost gestartet. Nach dem 2:1-Heimerfolg gegen den SV Horn setzten sich die Floridsdorfer auch beim FCM Traiskirchen durch. Der knappe 1:0-Auswärtssieg war für Sportchef Werner Gössinger vor allem das Resultat einer geschlossenen Mannschaftsleistung.
Gegen eine spielstarke Traiskirchner Mannschaft, in deren Reihen mehrere ehemalige Bundesligaspieler stehen, habe Donaufeld eine enorme Leistung gezeigt. Die entscheidenden Szenen des 1:0-Erfolgs stehen im ausführlichen Spielbericht im Mittelpunkt. Gössinger hob nach der Begegnung insbesondere die taktische Disziplin und die große Laufbereitschaft seiner Mannschaft hervor.

Man habe bereits vor der Partie gewusst, dass Traiskirchen Fußball spielen und seine Angriffe mit einem hochwertigen Passspiel aufbauen wolle. Die individuelle und spielerische Qualität des Gegners sei deutlich zu erkennen gewesen. Donaufeld habe den Hausherren jedoch möglichst wenig Zeit für ihre Kombinationen geben wollen und deshalb früh sowie aggressiv attackiert.
Damit dieser Plan funktionieren konnte, habe jeder Spieler bereit sein müssen, zusätzliche Wege zu absolvieren – auch wenn diese nicht unmittelbar mit einem Ballgewinn belohnt worden seien.
„Jeder muss bereit sein, auch Meter umsonst zu machen. Genau diese Bereitschaft war bei uns vorhanden“, zeigte sich Gössinger mit dem Einsatz seiner Mannschaft zufrieden.
Die Floridsdorfer seien eng an ihren Gegenspielern geblieben und hätten Traiskirchen dadurch einen Großteil seiner Spielfreude genommen. Nach Ballgewinnen habe Donaufeld zudem schnell umgeschaltet und selbst immer wieder den Weg nach vorne gesucht. Trotz der bekannten Stärke im Passspiel sei Traiskirchen nur äußerst selten gefährlich vor das Tor gekommen.
„Wir haben ihnen die Spiellaune genommen, waren eng am Mann und hatten ein gutes Umschaltspiel. Mehr als eineinhalb Torchancen haben wir praktisch nicht zugelassen“, bilanzierte der Donaufelder Sportchef.
Neben der taktischen Umsetzung habe Gössinger vor allem das geschlossene Auftreten der gesamten Mannschaft beeindruckt. Jeder Spieler habe sich in den Dienst des Teams gestellt und sei bereit gewesen, die für den Erfolg notwendigen Aufgaben konsequent zu erfüllen.
Seine Anerkennung richtete der Sportchef daher nicht nur an die Spieler, sondern auch an das Trainerteam. Die Art und Weise, wie innerhalb des Vereins gemeinsam gearbeitet werde, mache ihn besonders stolz.
„Wenn man mit Gemeinschaft und Miteinander Erfolg hat, ist das etwas ganz Besonderes. Alle ziehen an einem Strang – dazu kann man der Mannschaft und dem Trainerteam nur gratulieren“, betonte Gössinger.
Diese Geschlossenheit bildet derzeit die Grundlage des Donaufelder Erfolgs. Nach zwei Spieltagen hält die Mannschaft bei der Maximalausbeute von sechs Punkten und hat mit Horn und Traiskirchen bereits zwei anspruchsvolle Gegner bezwungen.
Vom perfekten Saisonstart wolle man sich bei Donaufeld dennoch nicht blenden lassen. Bereits mit dem SV Oberwart warte die nächste schwierige Aufgabe. Die Burgenländer würden der Mannschaft erneut alles abverlangen und einen weiteren Entwicklungsschritt notwendig machen.
Man wolle daher weiterhin von Begegnung zu Begegnung denken und sich in jedem Spiel steigern. Die bisherigen sechs Punkte seien eine starke Ausgangslage, würden aber nichts an der konsequenten Arbeitsweise ändern. Gerade die mannschaftliche Geschlossenheit, die hohe Laufbereitschaft und das kompromisslose Miteinander sollen auch gegen Oberwart wieder die Basis für den nächsten erfolgreichen Auftritt bilden.