Mit Rang sechs und 42 Punkten haben die Vertreter der 2. Klasse Süd-West von den SV HAI Schalchen JUNIORS eine insgesamt eher positive Saison hingelegt. Sportlicher Leiter Robin Forthuber verweist dabei vor allem auf die vielen jungen Spieler, die den Sprung in den Kader und sogar in die Startelf geschafft haben. Der starke Schlussspurt mit drei Siegen in Serie passt dazu, genauso wie die klare Ansage für die Zukunft: Der Weg soll weiter konsequent über die eigenen Reihen führen.

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Der Rückblick fällt bei Robin Forthuber entsprechend gut aus, und das hat bei ihm nicht nur mit der Endplatzierung zu tun. Für den sportlichen Leiter ist der wichtigste Punkt, dass sich die Mannschaft wieder so entwickelt hat, wie es im Verein vorgesehen ist. „Prinzipiell ist der Rückblick sehr positiv, weil wir es wieder einmal geschafft haben, viele junge Talente in den Kader beziehungsweise sogar in die Startelf zu integrieren“, sagt er. Genau darin sieht er den größten Pluspunkt der vergangenen Monate. Dass SV Schalchen JUNIORS die Saison mit 42 Punkten auf Platz sechs abgeschlossen hat, gibt dieser Einschätzung zusätzlich Gewicht. Auch der Blick auf die letzten Wochen der Meisterschaft passt dazu, denn nach dem 3:3 gegen SV Uttendorf gelangen zum Abschluss Siege gegen Tarsdorf, St. Peter a.H. und Mining/Mühlheim.
In der Kaderplanung bleibt der Verein dieser Linie treu. Robin Forthuber macht klar, dass es keine externen Neuzugänge geben wird und der eingeschlagene Weg bewusst fortgesetzt werden soll. „Wir haben nur vereinsinterne Zugänge und wollen den Schalchener Sportgeist fördern“, sagt er. Gemeint ist damit eine Mannschaft, die großteils mit Spielern aus der Umgebung und aus den eigenen Reihen weiterentwickelt werden soll. Auf der Abgangsseite steht mit Luca Haller nur ein Name fest. Der Leihspieler kehrte nach SV Mauerkirchen zurück, nachdem er auf dem Flügel und in der Offensive seine Qualitäten unter Beweis stellen konnte. Auch im Trainerteam gibt es eine klare und ruhige Lösung. Gabor Nagy, der die Mannschaft schon in der vergangenen Saison betreut hat, bleibt Cheftrainer. Er wird verstärkt durch seinen langjährigen Mitspieler aus dem A-Team der Schalchner, Claudiu Pascariu.
Wenn Forthuber über jene Spieler spricht, die sich in den vergangenen Monaten hervorgetan haben, dann wird schnell deutlich, dass es ihm nicht nur um Zahlen geht. Besonders hervorhebt er den eigenen Kapitän, den er als wichtige Figur für die jungen Spieler sieht. „Durch seine sehr professionelle und sportliche Art wirkt er definitiv als Vorbild für die jungen Spieler. Jeder einzelne unserer Burschen kann sich von ihm enorm viel abschauen“, sagt Forthuber. Für ihn geht es dabei ausdrücklich auch um das Verhalten abseits des Platzes. Daneben nennt er aber auch Spieler, die sportlich besonders aufgefallen sind. „Simon Erkner hat sehr viele Tore geschossen“, sagt er. Auch Gerold Bauböck, Philipp Breckner oder Steinberger Tobias führt er an, weil die noch sehr jungen Spieler aus seiner Sicht schon jetzt gute Ansätze und Hunger zeigen, gleichzeitig aber noch viel Entwicklungspotenzial mitbringen.
Zu diesem Bild passen auch jene Spieler, die Forthuber als verlässliche Konstanten in den eigenen Reihen sieht. Malik Becic und Timon Elbertzhagen nennt er ausdrücklich, weil sie „immer da sind“ und trotz ihres noch jungen Alters bereits viel Professionalität, vor allem aber auch Routine zeigen. Im Vereinsumfeld soll sich ebenfalls wenig ändern. „Im Funktionärsumfeld bleiben die Strukturen wie gewohnt“, sagt Forthuber, der damit eine ruhige Ausgangslage beschreibt. Auch personell ist die Situation überschaubar, weil es laut ihm kaum verletzte oder angeschlagene Spieler gibt. Nur einige junge Akteure fehlen aktuell, weil sie am Weg zum Bundesheer sind und die Mannschaft deshalb nicht unterstützen können. Gefragt nach einer Mannschaft, die ihn in der Liga beeindruckt hat, nennt Forthuber Hochburg-Ach, weil sie nach einem bitteren K.O. im Vorjahr aufgestanden sind und sehr gut die Saison performt haben. Für die SV Schalchen JUNIORS ist der eigene Kurs aber ohnehin klar: Mit vielen Talenten gepaart mit Schalchner Routiniers, stabilen Strukturen und einem starken internen Kern soll der eingeschlagene Weg weitergehen.