UFC Raika Hartkirchen startet mit einem klaren 3:0-Auswärtssieg bei Union Guschlbauer St. Willibald ins Frühjahr der 2. Klasse West-Nord. Trainer Günter Moser ordnet die Partie ohne Umschweife ein: „Das Endergebnis ist definitiv gerecht.“ Er beschreibt eine erste Hälfte auf Augenhöhe gegen eine spielstarke Heimmannschaft, ehe sein Team nach der Pause mehr Kontrolle und Chancen entwickelte. Eine Standardsituation vor der Pause ebnete den Weg zur Führung (Torschütze: Michael Hofer), defensiv blieb Hartkirchen bei ruhenden Bällen stabil. Das Duell war zum Frühjahrsauftakt körperlich geführt, blieb aber fair – Moser fand lobende Worte für das Schiedsrichtergespann. Noch vor der Pause musste Hartkirchen personell reagieren, weil der Spielmacher verletzt ausschied; am Matchplan hielt man fest. In der Tabelle rangieren St. Willibald (22 Punkte) und Hartkirchen (20) im Mittelfeld – der Blick richtet sich bereits auf die nächste Aufgabe.

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Moser zeichnet den Verlauf in zwei Phasen nach: „Die erste Halbzeit war eher ausgeglichen. In der zweiten Halbzeit hatten wir etwas mehr Ballbesitz.“ Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste besser in die Abläufe und erspielten sich mehrere klare Möglichkeiten: „Wir hatten insbesondere nach der Pause mehrere Torchancen und hätten den einen oder anderen Treffer mehr machen können.“ Die Hausherren verbuchten vor allem in den ersten 45 Minuten zwei gute Möglichkeiten, ließen diese jedoch ungenutzt: „St. Willibald hatte in der ersten Halbzeit zwei gute Chancen, die sie nicht nutzen konnten.“
Bei ruhenden Bällen sah Moser sein Team defensiv sattelfest und offensiv wirkungsvoll: „Defensiv hatten wir bei Standardsituationen überhaupt keine Probleme. Offensiv hat eine Standardsituation in der ersten Halbzeit zum Führungstreffer geführt.“ Hartkirchen stellte nach der Pause auf 2:0 und 3:0 (Torschützen: 2:0 Jakob Loitzenbauer, 3:0 Kevin Schatzlmair). Die Partie war intensiv, blieb aber im Rahmen: „Keinerlei strittige Szenen. Der Schiedsrichter hatte das Spiel sehr gut im Griff. Auch die Assistenten waren sehr korrekt.“
Am Matchplan wurde in der Pause nicht gerüttelt: „In der Halbzeit haben wir taktisch keine Änderungen vorgenommen“, betont Moser. Umstellen musste er dennoch bereits vor dem Pausenpfiff: Spielmacher Ammer Daniel schied verletzungsbedingt früh aus, woraufhin personell reagiert wurde.
Mit Blick nach vorn erwartet Moser eine sehr fordernde Aufgabe gegen einen disziplinierten, spielstarken Gegner – Hartkirchen wolle sein Bestes geben und sich taktisch entsprechend anpassen. Der 3:0-Erfolg in St. Willibald liefert dafür Rückenwind und bestätigt die Hartkirchner Linie.