Spielberichte

„In der Rückrunde haben wir mehr Konstanz reingebracht“ – Union Eggerding setzt auf den eingeschlagenen Weg

Union Eggerding

In der 2. Klasse West-Nord hat Union Eggerding die Saison mit einer klar positiven Tendenz abgeschlossen. Trainer Gabriel Schustereder blickt vor allem auf eine starke Rückrunde zurück, in der seine Mannschaft deutlich stabiler geworden sei und den eigenen Spielstil immer besser auf den Platz gebracht habe. Fünf Siege in den letzten fünf Spielen stützen diese Einschätzung. Gleichzeitig sagt der Coach aber auch klar, worum es nun gehen muss: Das gezeigte Niveau soll nicht nur phasenweise, sondern über eine ganze Saison hinweg konstant abrufbar sein.

Ersatzbank mit Sportplatz im Hintergrund

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Fünf Siege zum Abschluss passen zum Eindruck des Trainers

Dass Schustereder mit dem Frühjahr zufrieden ist, lässt sich nicht nur aus seinen Aussagen herauslesen, sondern auch an den letzten Ergebnissen ablesen. Union Eggerding gewann die letzten fünf Partien und legte damit einen Schlussspurt hin, der in dieser Deutlichkeit für sich spricht. Auf das 3:0 bei Bad Schallerbach 1b folgte ein 2:1 gegen Union Enzenkirchen, danach ein weiteres 3:0 bei Aschach/Eferding 1b. Anschließend setzte sich die Mannschaft in einem torreichen Spiel mit 4:3 gegen Union St. Aegidi durch und beendete die Serie mit einem 3:0 gegen UFC Eferding 2. Genau diese Entwicklung greift der Trainer in seiner Bilanz auf, wenn er sagt: „In der Rückrunde haben wir mehr Konstanz reingebracht. Dadurch sind wir nach ein, zwei Runden deutlich stabiler geworden und haben wirklich gute Ergebnisse abgerufen.“ Für Schustereder ist das kein Zufall, sondern das Ergebnis einer Mannschaft, die im Frühjahr ihren Weg klarer gefunden hat.

Der Spielstil saß besser, der Kern blieb zusammen

Besonders wichtig ist dem Trainer, dass sich die positive Phase nicht nur über Punkte erklären lässt. Er sieht den Schritt nach vorne vor allem darin, dass Union Eggerding den eigenen Plan besser umsetzen konnte. „Mit der Rückrunde an und für sich sind wir sehr zufrieden. Wir haben unseren Spielstil rübergebracht, wie wir Fußball spielen wollen. Wir waren im Spiel gegen den Ball wieder deutlich stabiler & konnten eigene Angriffe deutlich strukturierter ausspielen", sagt Schustereder. Gerade im Unterhaus ist das oft ein guter Gradmesser dafür, ob eine Mannschaft wirklich gefestigt ist oder nur kurzfristig Ergebnisse sammelt. Dazu kommt ein Punkt, den der Coach mehrfach betont: Trotz einzelner Ausfälle blieb der Kern des Teams weitgehend erhalten. „Wir haben zwar auch noch den einen oder anderen Ausfall gehabt, aber im Grunde haben wir immer denselben Kern von der Mannschaft dabeigehabt und haben großteils gute Leistungen gebracht.“ Auch bei der Frage nach herausragenden Spielern weicht Schustereder bewusst nicht auf Einzelpersonen aus. Er spricht lieber von einer funktionierenden Achse und einem geschlossenen Auftreten: „Ich will da keinen extra hervorheben. Wir haben eine sehr gute Achse entwickelt, mit Führungsspielern aus der Defensive bis zur Offensive, die einfach immer Leistung gebracht haben, und dazu noch viele junge Spieler.“ Genau diese Mischung aus Erfahrung, verlässlichen Leistungsträgern und jungen Kräften nennt er als Erfolgsrezept der vergangenen Monate.

Abgänge, drei Neue und ein klarer Auftrag für die nächste Saison

Im Kader gibt es im Sommer dennoch Bewegung. Verlassen haben den Verein ein Mittelfeldspieler und ein Tormann. Auf der Zugangsseite hat Union Eggerding drei neue Spieler geholt: Mit Max Goldberger kommt ein neuer Tormann, dazu stoßen Defensivspieler Simon Grassl und Offensivspieler Sven Danninger zur Mannschaft, dazu sollte auch weiterhin die Philosophie des Vereins, eigene junge Spieler in die Kampfmannschaft zu integrieren, konsequent umgesetzt werden. Auch im Umfeld gibt es eine Veränderung, weil bei der Reserve beziehungsweise der 1b-Mannschaft ein neuer Trainer installiert werden soll. Ganz sorgenfrei ist die Lage personell allerdings nicht, denn Schustereder spricht auch von „den ein oder anderen langzeitangeschlagenen oder Verletzten“, die man hoffentlich möglichst bald zurückbekomme. Der Blick des Trainers geht deshalb schon über die gute Rückrunde hinaus. „Jetzt gilt’s, dass wir einfach darauf aufbauen und es schaffen, dass wir über eine ganze Saison unsere Leistung konstant rüberbekommen.“ Genau darin liegt für Union Eggerding die nächste Aufgabe: Das starke Frühjahr war ein Schritt nach vorne, die eigentliche Bestätigung soll nun über einen längeren Zeitraum folgen.