Mit dem Aufstieg in die Bezirksliga Süd beginnt für UFC Peterskirchen/Tumeltsham/Andrichsfurt ein neues Kapitel. Die Mannschaft von Trainer Patrick Petershofer kommt nach einem starken Frühjahr als Meister der 1. Klasse Süd-West nach oben, gewann 11 der 13 Spiele und musste im Endspurt nur beim 1:2 gegen WSV-ATSV Ranshofen eine verdiente Niederlage hinnehmen. Für Petershofer war dabei vor allem eines ausschlaggebend: „Wir sind als Einheit noch mehr zusammengewachsen.“

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Dass UFC Peterskirchen/Tumeltsham/Andrichsfurt am Ende ganz oben stand, führt Patrick Petershofer nicht auf einen einzelnen Lauf oder wenige gute Wochen zurück, sondern auf die Arbeit, die seine Mannschaft schon lange davor investiert hatte. „Wir sind als Einheit noch mehr zusammengewachsen, als wir im Herbst schon waren“, sagt der Trainer und verweist damit auf die Entwicklung innerhalb der Gruppe. Dazu kam aus seiner Sicht ein zweiter Punkt, der für das Frühjahr ganz wichtig war. „Wir haben extrem hart im Winter gearbeitet und somit waren wir bis auf ein, zwei Spiele körperlich eigentlich immer die bessere Mannschaft.“ Genau das zeigte sich auch in den Ergebnissen der letzten Wochen. Dem 7:1 gegen TSV Aurolzmünster folgte zwar die 1:2-Niederlage gegen WSV-ATSV Ranshofen, danach antwortete UFC Peterskirchen/Tumeltsham/Andrichsfurt aber wieder mit klaren Resultaten, gewann 5:1 gegen TSU Handenberg, 3:0 bei Pischelsdorf und 4:3 gegen Union St. Martin/I. Diese Serie passt zu dem Bild, das Petershofer von seiner Mannschaft zeichnet: stabil, laufstark und über weite Strecken sehr verlässlich.
Wenn es um einzelne Gewinner dieses Frühjahrs geht, will Patrick Petershofer bewusst niemanden aus der Gruppe herausheben. Für ihn liegt die Erklärung für den Aufstieg vielmehr darin, dass UFC Peterskirchen/Tumeltsham/Andrichsfurt über Monate als Mannschaft funktioniert hat. „Da möchte ich die ganze Mannschaft hervorheben, die das unglaublich gut gemacht hat. Wir haben im Frühjahr von 13 Spielen elf gewonnen und das geht nur als gesamtes Team. Das war auch ein großer Pluspunkt, warum wir Meister geworden sind.“ Dieser Zugang passt auch zum Rückblick auf die Saisonhälfte. Petershofer spricht nicht von einzelnen Matchwinnern, sondern von einer Mannschaft, die sich im Laufe des Frühjahrs gefunden hat und sich dann auch belohnen konnte. Gleichzeitig endet mit dem Aufstieg ein Abschnitt für zwei bekannte Gesichter im Kader. Legende Balazs Duba und der schnelle Michael Bernhofer haben ihre Karriere beendet. Sportlich bedeutet das natürlich einen Einschnitt, gerade nach einem Jahr, das mit dem Meistertitel seinen Höhepunkt gefunden hat.
In den kommenden Wochen geht es für UFC Peterskirchen/Tumeltsham/Andrichsfurt nun darum, den nächsten Schritt sauber vorzubereiten. Mit Christoph Geisböck aus Neuhofen/I. gibt es bereits einen Neuzugang, auf den sich der Verein nach den Worten des Trainers „schon sehr freut“. Dazu kommt eine kleine Veränderung im Trainerteam, weil ein bisheriger Co-Trainer (Alexander Reisecker) die Möglichkeit wahrnimmt, Cheftrainer bei Gurten 1b zu werden, und der Verein diese offene Stelle noch besetzen will. Auch personell hofft Petershofer auf gute Voraussetzungen zum Start der Vorbereitung. „Über die Sommerpause sollten wieder alle Spieler so weit fit sein, damit wir uns vorbereiten können für die neue Liga“, sagt er. Dass die Aufgabe größer wird, weiß man im Verein ganz genau. Für UFC Peterskirchen/Tumeltsham/Andrichsfurt ist es das erste Jahr in der Bezirksliga. „Die neue Liga wird mit dem Aufstieg sehr hart werden“, sagt Petershofer offen. Trotzdem überwiegt die Vorfreude klar. „Wir freuen uns auf die Bezirksliga. Der Verein ist das erste Mal in der Bezirksliga. Leider sind wir in die Süd gekommen, aber wir nehmen das trotzdem genauso an und freuen uns schon riesig auf die ersten Meisterschaftsspiele.“ Nach einem Frühjahr, das vor allem von Zusammenhalt und Konstanz getragen war, geht der Aufsteiger also mit einer klaren Vorstellung in die neue Saison.